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Parkplatz-Morde: Serientäter am Werk?

06.09.10
Medien: Täter benutzte gleiche Waffe

Medien: Täter benutzte gleiche Waffe

Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in Kerpen bei Köln schließen die Ermittler einen Zusammenhang zu zwei Morden in Hessen und Baden-Württemberg nicht aus. Die Leichen der drei Männer wurden in der Nähe von Parkplätzen gefunden, die als Treffpunkte von Homosexuellen gelten. Die 'Bild'-Zeitung berichtete zudem, dass der unbekannte Mann in Kerpen mit derselben Waffe erschossen worden sei wie die beiden vorherigen Opfer. Dies bestätigten bislang weder die Kölner Polizei noch das Hessische Landeskriminalamt (LKA).

Die Leiche des etwa 25- bis 30-Jährigen war vor einer Woche in einem Waldstück bei Kerpen-Buir gefunden worden. Der Tote war nur mit einem T-Shirt bekleidet. "Wir haben die Umgebung weiträumig abgesucht und dabei auch Kleidungsstücke gefunden", sagte der Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, Alfred Willwacher. Ob die Kleidung dem Toten gehörte, sei noch unklar. Ein von der Polizei veröffentlichtes Foto des Mannes erbrachte zehn Hinweise, die Identität ist aber immer noch unbekannt.

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Hass auf Homosexuelle?

Medienberichte, der Mann sei von einem Serienmörder erschossen worden, der aus Hass auf Homosexuelle töte, wollte die Polizei nicht bestätigen. "Wir wissen noch nichts über die Identität des Täters. Bisher können wir nicht eindeutig sagen, dass er sich gezielt auf Personen aus dem Homosexuellen-Milieu konzentriert", sagte ein Sprecher.

Im Mai war ein 30-Jähriger erschossen auf einem Parkplatz im Landkreis Böblingen gefunden worden. Im Juli starb ein 70-Jähriger in der Nähe eines Parkplatzes an der Autobahn 5 nahe dem Frankfurter Flughafen. Sie starben an Kopfschüssen und waren nackt. Die Tatorte gelten als Treffpunkte von Homosexuellen. Auch in Kerpen soll es wenige Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt einen solchen Treffpunkt geben.

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