Pädophile können an Hirnströmen erkannt werden
06.10.11
Anhand von Hirnströmen sollen pädophile Neigungen zugeordnet werden können. (Foto: Motiv)Foto: deutsche presse agentur
Scanner soll vor Missbrauch schützen
Es ist eine gewaltige und zugleich erschreckende Zahl: Rund 250.000 Menschen mit pädophiler Neigung leben in Deutschland. Sicher erkannt sind die meisten von ihnen aber nicht - doch das könnte sich jetzt ändern.
Denn anhand ihrer Hirnströme sollen künftig Menschen mit pädophilen Neigungen ermittelt werden. Forscher der Universitätsklinik Schleswig-Holstein in Kiel haben ein weltweit neuartiges Verfahren entwickelt, das pädophile Neigungen zuordnen kann. Mit einer Sicherheit von 95 Prozent könnte dann festgestellt werden, ob sich Menschen sexuell zu Kindern hingezogen fühlen.
Bei den Untersuchungen, die Wissenschaftler als Sensation bezeichnen, wurde die Hirn-Aktivität der Versuchsteilnehmer aufgezeichnet. Dabei stellte sich heraus: Zeigt man Pädophilen Bilder von Kindern, werden andere Hirn-Regionen angesprochen, als bei Nicht-Pädophilen.
Ob und wann der 'Pädophilen-Scanner' auch wirklich eingesetzt wird, steht noch nicht fest. Beweistauglich wäre er vor Gericht aber nicht. Dennoch könnte es künftig viel präziser gelingen, eine pädophile Neigung festzustellen, bevor es zu sexuellen Übergriffen auf Kinder kommt.
Denn anhand ihrer Hirnströme sollen künftig Menschen mit pädophilen Neigungen ermittelt werden. Forscher der Universitätsklinik Schleswig-Holstein in Kiel haben ein weltweit neuartiges Verfahren entwickelt, das pädophile Neigungen zuordnen kann. Mit einer Sicherheit von 95 Prozent könnte dann festgestellt werden, ob sich Menschen sexuell zu Kindern hingezogen fühlen.
Bei den Untersuchungen, die Wissenschaftler als Sensation bezeichnen, wurde die Hirn-Aktivität der Versuchsteilnehmer aufgezeichnet. Dabei stellte sich heraus: Zeigt man Pädophilen Bilder von Kindern, werden andere Hirn-Regionen angesprochen, als bei Nicht-Pädophilen.
Ob und wann der 'Pädophilen-Scanner' auch wirklich eingesetzt wird, steht noch nicht fest. Beweistauglich wäre er vor Gericht aber nicht. Dennoch könnte es künftig viel präziser gelingen, eine pädophile Neigung festzustellen, bevor es zu sexuellen Übergriffen auf Kinder kommt.
















