OECD-Studie: Langer Lebensabend ab 2050
13.10.12
Ein langer Lebensabend - bis 2050 soll die Lebenserwartung nach Rentenbeginn auf bis zu 22 Jahre steigen.Foto: dpa bildfunk
Es gibt ein Leben nach der Arbeit
Der Traum vom goldenen Lebensabend wird wahr: Es gibt ein Leben nach der Arbeit! 2050 wird die Lebenserwartung nach der Pensionierung bis zu 22 Jahre betragen, so eine OECD-Studie. Damit wird der Lebensabend vor allem eines – lang.
1971 blieben nach Rentenbeginn nur zwölf bis 14 Jahre bis zum Tod. Schon für das Jahr 2010 verzeichnet die Studie einen positiven Trend. Männern bleiben nach der Rente um die 17, Frauen 20 Jahre. Die Entwicklung ist enorm – im Schnitt lebt heute jeder 65-Jährige um die dreieinhalb Jahre länger als seine Eltern. Bis 2050 soll die Lebenserwartung noch um bis zu dreieinhalb Jahre ansteigen, 19 Jahre bei Männern und bis zu 22 Jahre bei den Frauen.
Allerdings wird auch die Arbeitszeit ansteigen. Zurzeit liegt das Rentenalter bei circa 65 Jahren. 2050 wird voraussichtlich bis 67 gearbeitet werden.
1971 blieben nach Rentenbeginn nur zwölf bis 14 Jahre bis zum Tod. Schon für das Jahr 2010 verzeichnet die Studie einen positiven Trend. Männern bleiben nach der Rente um die 17, Frauen 20 Jahre. Die Entwicklung ist enorm – im Schnitt lebt heute jeder 65-Jährige um die dreieinhalb Jahre länger als seine Eltern. Bis 2050 soll die Lebenserwartung noch um bis zu dreieinhalb Jahre ansteigen, 19 Jahre bei Männern und bis zu 22 Jahre bei den Frauen.
Allerdings wird auch die Arbeitszeit ansteigen. Zurzeit liegt das Rentenalter bei circa 65 Jahren. 2050 wird voraussichtlich bis 67 gearbeitet werden.
Altersarmut niedriger als erwartet
Zusätzlich zu der hohen Lebenserwartung gibt die Studie auch einen beruhigenden Ausblick auf die finanzielle Situation im Alter. Die die gefürchtete Altersarmut ist viel weniger bedrohlich als gedacht. Viel weniger Pensionierte leben heute in Armut als noch vor ein paar Jahrzehnten, so OECD. Im Vergleich zu den 1980er-Jahren hat sich die Altersarmut um ein Viertel reduziert.Dabei sind zehn Prozent aller über-65-jährigen Frauen von Altersarmut betroffen und nur knapp fünf Prozent der Männer. Auffällig ist auch, dass Paare nur selten unter Armut leiden, allerdings rund 15 Prozent der alleinlebenden Rentner.
Die Bilanz der Studie ist positiv. Auch wenn es sich nicht direkt so anfühlt, so die Studie, könnten wir auf ein goldenes Rentenzeitalter zusteuern.
















