Neu: Grippeschutz als Nasenspray
11.10.12
Schmerzlose und schnelle Methode für Kinder
Gute Nachrichten aus der Medizin: Für Kinder ab zwei Jahren gibt es die Grippeschutzimpfung jetzt auch aus der Nasenspray-Flasche. So müssen die Kleinen keine Piekser mehr ertragen. Aber schützt diese Form der Impfung wirklich genauso gut wie die aus der Spritze?
"Der nasale Impfstoff hat drei Vorteile: Er schmerzt nicht, wirkt da, wo man sich infiziert: in Nasenschleimhaut. Und es handelt sich um eine Lebendimpfung, was sogar einen besseren Schutz bedeutet", erklärt Dr. Martin Karsten, Kinderarzt. Nur die Kosten von 23 Euro für das Spray zahlen die meisten Kassen leider nicht.
"Der nasale Impfstoff hat drei Vorteile: Er schmerzt nicht, wirkt da, wo man sich infiziert: in Nasenschleimhaut. Und es handelt sich um eine Lebendimpfung, was sogar einen besseren Schutz bedeutet", erklärt Dr. Martin Karsten, Kinderarzt. Nur die Kosten von 23 Euro für das Spray zahlen die meisten Kassen leider nicht.
Gerüchte um Ersatzimpfstoff
Verwirrung stiften Aussagen von einigen Ärzten, die Grippe-Impfstoffe würden bald knapp. Stimmt das? "Es ist genügend Impfstoff vorhanden. Auf den Internetseiten des Paul-Ehrlich-Instituts lässt sich wöchentlich nachverfolgen, wie viele Millionen Impfstoffdosen schon freigegeben sind. Insofern sollte es da keinen Engpass geben", meint Dr. Silke Burda vom Robert-Koch-Institut.Zudem kursieren Gerüchte, dass ein Ersatzimpfstoff krebserregend sein soll. "Die derzeitigen Grippeimpfstoffe werden hierzulande sehr stark überprüft. Da kann man sicher sein, dass man, wenn man zum Arzt geht, einen sicheren und nicht gefährlichen Grippeimpfstoff bekommt", sagt Karsten.















