Nahost-Friedensgespräche sollen fortgesetzt werden
03.09.10

Foto: dpa bildfunk
Netanjahu schließt Volksabstimmung nicht aus
Auch wenn die Nahost-Friedensverhandlungen gerade erst begonnen haben denkt der israelische Regierungschef bereits über eine Umsetzung nach. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sucht für ein mögliches Friedensabkommen mit den Palestinensern offenbar eine breite Basis in der Bevölkerung. Er schließe eine Volksabstimmung dazu nicht aus, berichtete der israelische Rundfunk.
Netanjahu hatte sich direkt nach Abschluss der Friedensgespräche in Washington auf den Rückflug nach Israel gemacht. Aus der Umgebung des konservativen Regierungschefs verlautete, die Umsetzung eines Friedensabkommens werde lange dauern. Es werde sicher stufenweise umgesetzt und es werde immer wieder Überprüfungen geben.
Netanjahu hatte sich direkt nach Abschluss der Friedensgespräche in Washington auf den Rückflug nach Israel gemacht. Aus der Umgebung des konservativen Regierungschefs verlautete, die Umsetzung eines Friedensabkommens werde lange dauern. Es werde sicher stufenweise umgesetzt und es werde immer wieder Überprüfungen geben.
Verhandlungen im Zwei-Wochen-Takt
Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatten am Vortag in Washington vereinbart, die Verhandlungen über eine Friedenslösung am 14. September fortzusetzen und auch danach alle 14 Tage zusammenkommen. Es waren die ersten direkten Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern seit zwei Jahren. Beide bekräftigten dabei ihren Willen, innerhalb eines Jahres eine Friedenslösung zu erreichen.Die radikal-islamische Hamas-Organisation im Gaza-Streifen lehnt die Gespräche ab und will sie torpedieren. Sie kündigte weitere Anschläge an. Die Hamas ist mit der gemäßigten Fatah von Abbas verfeindet, die im Westjordanland herrscht.
















