Moskau: Sterblichkeitsrate um das Doppelte gestiegen
10.08.10

Foto: dpa bildfunk
Behörden wollen Ausmaß verschleiern
Die verheerenden Waldbrände in Russland fordern auch in der Hauptstadt Moskau immer mehr Opfer. Die Sterberate hat sich in der Hauptstadt wegen der wochenlangen Rekordhitze und des giftigen Qualms der Torfbrände verdoppelt. Täglich sterben etwa 700 Menschen, wie der Chef der Moskauer Gesundheitsbehörde, Andrej Selzowski, nach Angaben der Agentur 'Interfax' sagte. Normalerweise liege die Zahl bei 360 bis 380 Toten pro Tag.
In Moskau herrscht seit Wochen eine Hitzewelle mit Temperaturen von knapp 40 Grad. "Seit Entstehen unseres Landes, also seit 1000 Jahren, hat es nichts Vergleichbares gegeben - was die Hitze angeht, haben weder wir noch irgendeiner unserer Vorfahren jemals so etwas festgehalten", sagte der Chef des staatlichen Wetterdienstes, Alexander Frolow. Die Konzentration von giftigem Kohlenmonoxid in der Luft überschreitet den zulässigen Grenzwert in Moskau derzeit um mehr als das Sechsfache. Andere Schadstoffe überschreiten die Norm gar um das Neunfache.
In Moskau herrscht seit Wochen eine Hitzewelle mit Temperaturen von knapp 40 Grad. "Seit Entstehen unseres Landes, also seit 1000 Jahren, hat es nichts Vergleichbares gegeben - was die Hitze angeht, haben weder wir noch irgendeiner unserer Vorfahren jemals so etwas festgehalten", sagte der Chef des staatlichen Wetterdienstes, Alexander Frolow. Die Konzentration von giftigem Kohlenmonoxid in der Luft überschreitet den zulässigen Grenzwert in Moskau derzeit um mehr als das Sechsfache. Andere Schadstoffe überschreiten die Norm gar um das Neunfache.
Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten
Unterdessen sprach sich Zivilschutzminister Sergej Schoigu dagegen aus, in Moskau den Ausnahmezustand auszurufen. "Wir müssen intelligent, ruhig und sehr professionell die Öffentlichkeit über die Geschehnisse informieren", sagte Schoigu. Von den Torfbränden in der Umgebung Moskaus drang weiterhin giftiger Smog in die Hauptstadt.Die Konzentration von Kohlenmonoxid in der Luft überschritt den zulässigen Grenzwert auch um ein Vielfaches. Die Stadtregierung rief Unternehmen auf, ihren Betrieb so weit wie möglich einzustellen, damit weniger Schadstoffe in die Luft gelangen. Nach Angaben von Meteorologen ist vor Mittwoch nicht mit einer Wetteränderung zu rechnen. "Am liebsten wäre mir irgendein Wind. Windstille ist für Moskau das Schlimmste", sagte Schoigu
















