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Malaysia: Stimmen und Reaktionen zum Qualfying

24.03.12

Foto: dpa bildfunk

Lewis Hamilton (McLaren): Es war bisher ein gutes Wochenende. Es war aber auch ein harter Tag durch das Wetter und die heißen Temperaturen. Aber wir haben gute Zeiten rausgeholt. Der Druck ist für jeden gleich, jeder macht sich selber Druck. Die Partner und Sponsoren vertrauen uns und machen daher auch Druck.

Jenson Button (McLaren): Das Qualifying lief gut, da kann ich mich nicht beschweren. Es ist immer schön, wenn der Ingenieur den Funk einschaltet und alle jubeln. Es wird spannend, nicht nur in der ersten Kurve. Mercedes ist dran. Michael startet auch gut, das wird sehr interessant.

Michael Schumacher (Mercedes): Unsere Abstimmung ist eher fürs Rennen als fürs Qualifying gedacht, das stimmt mich positiv. Wir haben uns darauf fokussiert, die Abstimmung so auszuwählen, dass die Reifen hinten nicht zu sehr belastet werden und die Balance trotzdem stimmt. In Australien ist es mir leicht gefallen, Sebastian hinter mir zu halten - bis das Getriebe den Dienst quittiert hat. Aber das wird morgen schon eine Herausforderung werden. Auch wenn wir uns im Longrun verbessert haben, Red Bull und McLaren sind sehr stark. Wenn wir uns als dritte Kraft etablieren können, wäre das schon sehr gut. Das Wetter ist hier natürlich ein großer Faktor. Man weiß nie was passiert, es ist nicht kalkulierbar. Wir nehmen‘s, wie‘s kommt.

Martin Whitmarsh (Teamchef McLaren): Sebastian Vettel am Start auf den harten Reifen – das wird interessant. Wenn du auswählen kannst, gehst du mit den harten Reifen ins Rennen. Du musst schauen, wie du die Reifen schonen kannst. Da Sebastian auf den harten Reifen startet, wird das für uns eine Herausforderung. Denn im Rennen sind die harten Reifen schneller als die weichen. Ich bin daher nicht überrascht, dass Sebastian mit den harten gefahren ist. Unsere Jungs werden fighten. Lewis ist sicherlich sehr entschlossen am Start, der will nicht noch mal verlieren. Wir hätten gerne ein trockenes Rennen.

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Qualifying: Vettel und Rosberg unzufrieden

Sebastian Vettel (Red Bull): Zumindest bin ich nicht schlechter als letztes Mal. Das war nicht unsere Session. Sobald wir auf weich gewechselt sind, kam ich gar nicht zurecht. Die McLaren machen seit den Wintertests einen starken Eindruck. Das ist keine Überraschung, dass die vorne sind. Es verspricht, ein gutes Rennen zu werden morgen. Aber trotzdem überwiegt bei mir im Moment die fehlende Begeisterung fürs Qualifying. Ich bin einfach nicht zurechtgekommen. Die Reifen bauen hier sehr stark ab. Die meisten werden drei Mal stoppen, vielleicht sogar vier Mal. McLaren macht den stärksten Eindruck. Mercedes ist ebenfalls stark und Lotus ist gut unterwegs.

Nico Rosberg (Mercedes): Ich habe einen Fehler gemacht. Deshalb bin ich echt enttäuscht. Aber unser Auto liegt sonst ganz gut im Qualifying. Michael hat Q3 gut hingekriegt, ich leider nicht. In Sachen Reifen haben wir viel gemacht, wir stehen jetzt besser da. Aber der Reifenabrieb ist extrem auf der Strecke. Man kann keine Runde schnell fahren, man muss jede Runde langsam fahren und Reifen schonen.

Nico Hülkenberg (Force India): In den Kurven, speziell in den langsamen, wird die Zeit geholt. Eine halbe Sekunde schneller und wir wären in Q3 gewesen. Aber das Mittelfeld ist sehr eng, so kann man schnell mal auf Position 16 landen. Wir wissen noch nicht, mit welchen Reifen wir starten werden. Die Taktik ist: So schnell wie möglich in Richtung Ziel.

Timo Glock (Marussia)Wir sind sehr optimistisch, wir haben den Abstand reduziert. In Australien waren wir 5 Sekunden hinterher, hier nur noch 3,7. Deswegen bin ich sehr, sehr happy. Das Auto hat mir heute Morgen einen Streich gespielt. Auf den harten Reifen war es sehr gut zu fahren. Mit den weichen war ich auf einmal langsamer. Jeder wurde schneller und ich wurde langsamer, ich wusste gar nicht, wie mir geschieht. Ich habe das Gefühl für den Reifen nicht gehabt. Am Ende habe ich einen Fehler gemacht, der mich eine Sekunde gekostet hat.

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