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Kongo: Morden abseits der weltweiten Wahrnehmung

29.11.12 08:33

Tägliche Gräueltaten in Zentralafrika

Im Schatten der Konflikte im Nahen Osten geschehen im zentralafrikanischen Kongo täglich fürchterliche Gräueltaten. Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen der Demokratischen Republik Kongo und den aufständischen M23-Rebellen erreichten vor wenigen Tagen ihren Höhepunkt, als die Rebellen die ostkongolesische Provinzhauptstadt Goma einnahmen. 140.000 Menschen sind auf der Flucht.

Die M23-Rebellen haben nach Verhandlungen mit der Regierung von Präsident Joseph Kabila vorerst ihren Rückzug aus Goma angekündigt. Doch sie plündern und morden weiter und heuern auch weiter Kindersoldaten an.

Die andere Seite ist nicht minder grausam. Die Kriegswaffen, die die kongolesische Armee gegen das eigene Volk zum Erhalt der Macht der Regierung in Kinshasa einsetzt sind unfassbar. Massenvergewaltigungen von Männern gehören auch dazu. RTL-Reporterin Nicole Macheroux-Denault hat mit einigen Opfern gesprochen.

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