Kinder 154 Mal missbraucht: Urteil gegen Thomas N.
02.02.12
Vor Gericht versteckte sich Thomas N. hinter einer Zeitung - er hat 15 Kinder insgesamt 154 Mal missbraucht.Er erschlich sich das Vertrauen der Eltern
Er erschlich sich das Vertrauen der Eltern und verging sich dann an ihren Kindern. Insgesamt missbrauchte er 15 Jungen. Jetzt wurde der 34-jährige Informatiker Thomas N. in Berlin wegen Kindesmissbrauchs in 154 Fällen zu sieben Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Zuvor hatte er die Taten unter Ausschluss der Öffentlichkeit gestanden. Mit dem Geständnis wurde den Kindern wenigstens die Aussage vor Gericht erspart.
Die Eltern der Opfer hatten dem Verurteilten ihre Kinder bereitwillig zur Betreuung überlassen, nachdem er sich das Vertrauen der Kinder und Eltern langwierig erschlichen hatte. Dazu nutze er auch sein Internet-Café, in dem Thomas N. die Eltern der Kinder mit Mini-Jobs versorgte und sich für die Betreuung der Kinder anbot. Er galt als besonders fürsorglich.
Eine Mutter sagte vor Gericht: "Ein Mann, der gut mit Kindern kann, ich hatte kein Misstrauen." Eltern berichteten, der Informatiker habe die Kinder mit Kinobesuchen, Pizza und kleinen Geschenken gekauft. Thomas N. verging sich oft in den Kinderzimmern der Opfer oder in seinem Gartenhaus an den Kindern.
Die Eltern der Opfer hatten dem Verurteilten ihre Kinder bereitwillig zur Betreuung überlassen, nachdem er sich das Vertrauen der Kinder und Eltern langwierig erschlichen hatte. Dazu nutze er auch sein Internet-Café, in dem Thomas N. die Eltern der Kinder mit Mini-Jobs versorgte und sich für die Betreuung der Kinder anbot. Er galt als besonders fürsorglich.
Eine Mutter sagte vor Gericht: "Ein Mann, der gut mit Kindern kann, ich hatte kein Misstrauen." Eltern berichteten, der Informatiker habe die Kinder mit Kinobesuchen, Pizza und kleinen Geschenken gekauft. Thomas N. verging sich oft in den Kinderzimmern der Opfer oder in seinem Gartenhaus an den Kindern.
Er war bereits vorbestraft
Der Staatsanwalt erklärte, dass sich N. die sexuelle Unreife der Kinder zunutze gemacht hatte. Erst als zwei Opfer sich unterhielten und feststellten, dass sie nicht die einzigen waren, die Übergriffe des Mannes über sich ergehen lassen mussten, sprachen die Kinder mit ihren Eltern. "Er hat ihnen Angst eingejagt", sagt eine Mutter. "Er war schlau. Er wusste bei jedem Kind, wovor es Angst hat." Thomas N. drohte den Kindern, er könne dafür sorgen, dass sie ins Heim müssten.Der geschiedene Mann war bereits 1999 wegen Missbrauchs von Kindern vorbestraft worden, 2008 wanderte er für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Bei den jetzt verhandelten Fällen waren die Opfer zwischen drei und 15 Jahre alt
















