Kampfhund beißt Florian (5) ins Gesicht
31.01.12
Florian: "Der ist einfach gesprungen und hat gebissen"
Ein Kampfhund-Mischling hat einem Fünfjährigen in einer Magdeburger Wohnung mehrmals ins Gesicht gebissen. Er hat dabei schwere Verletzungen erlitten. Der Hund gehört einer Freundin seiner Mutter. Der Junge kam nach dem Angriff in ein Krankenhaus. "Der ist einfach gesprungen und hat gebissen. Ich muss schon ein paar Tage hier bleiben", erzählt der Fünfjährige. Beim Sprechen kann man den 5-jährigen Florian aufgrund der Verletzungen kaum verstehen, doch er ist tapfer.
Jenny C. war zu Besuch bei der Familie - mit ihrem Säugling und ihrem Hund, einem Kampfhund-Mischling. Als Florian vom Sofa aufsteht um das Baby der 21-Jährigen zu umarmen, soll der Hund aufgesprungen sein und den 5-Jährigen dann mehrfach ins Gesicht gebissen haben. Die Eltern machen ihrer Bekannten schwere Vorwürfe. "Wenn sie weiß, dass der Hund auf ihr Kind so fixiert ist, dann hätte sie mit einem Maulkorb erscheinen müssen oder sie hätte ihn separat in ein Zimmer einschließen müssen", so Florians Vater.
Jenny C. soll die Schuld dagegen dem 5-jährigen Florian gegeben haben. Ihr Hund wurde nach der Bissattacke in ein Tierheim gebracht. "Ob er wieder herausgegeben wird, kann erst nach einer umfassenden Prüfung des Sachverhalts entschieden werden. Der Hund hatte erst im Dezember den erforderlichen Wesenstest bei einem amtlich anerkannten Sachverständigen absolviert", erklärt das Ordnungsamt.
Jenny C. war zu Besuch bei der Familie - mit ihrem Säugling und ihrem Hund, einem Kampfhund-Mischling. Als Florian vom Sofa aufsteht um das Baby der 21-Jährigen zu umarmen, soll der Hund aufgesprungen sein und den 5-Jährigen dann mehrfach ins Gesicht gebissen haben. Die Eltern machen ihrer Bekannten schwere Vorwürfe. "Wenn sie weiß, dass der Hund auf ihr Kind so fixiert ist, dann hätte sie mit einem Maulkorb erscheinen müssen oder sie hätte ihn separat in ein Zimmer einschließen müssen", so Florians Vater.
Jenny C. soll die Schuld dagegen dem 5-jährigen Florian gegeben haben. Ihr Hund wurde nach der Bissattacke in ein Tierheim gebracht. "Ob er wieder herausgegeben wird, kann erst nach einer umfassenden Prüfung des Sachverhalts entschieden werden. Der Hund hatte erst im Dezember den erforderlichen Wesenstest bei einem amtlich anerkannten Sachverständigen absolviert", erklärt das Ordnungsamt.
Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung
Bei einem neuen Wesenstest soll jetzt untersucht werden, wie ein Hund auf unterschiedliche Reize reagiert, um einschätzen zu können wie aggressiv er ist. Doch auch wenn der Hund von Jenny C. als ungefährlich eingestuft wurde, drohen ihr jetzt Konsequenzen. "Gegen die Hundehalterin wurde ein Ermittlungsfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, dafür muss sie sich jetzt verantwortlich zeigen. Dazu kommt natürlich, dass die geschädigte Familie auch zivilrechtliche Ansprüche, wie zum Beispiel Schmerzensgeld, hier geltend machen kann", so die Polizei.Florian muss noch ungefähr eine Woche im Krankenhaus bleiben. Bei der Bissattacke hat er offenbar noch Glück gehabt. "Wir können natürlich nicht ausschließen, dass eine Vernarbung im Bereich des Gesichtes eintritt. Aber soweit wir es im Moment beurteilen können, sind Nerven nicht betroffen, so dass auch keine Lähmungserscheinungen auftreten", erklärt Florians Ärztin.
Florian und seine Eltern sind erleichtert. Doch was jetzt auf jeden Fall bleibt, ist die Angst vor Hunden.
















