Horrende Spritpreise: Bürger fordern staatliche Hilfe
26.08.12
Die Preise für Benzin und Diesel kennen derzeit nur eine Richtung: Nach oben.Foto: deutsche presse agentur
Deutsche leiden unter Rekord-Spritpreisen
Die Preise für Benzin und Diesel kennen derzeit nur eine Richtung: Nach oben. Auch deshalb wünschen sich zwei Drittel der Deutschen, dass die Bundesregierung die Kraftstoffsteuern senkt. Dies geht aus einer forsa-Umfrage im Auftrag von RTL hervor. Doch während die Autofahrer unter den hohen Spritpreisen leiden, verdient der Staat an jedem Liter, der in die Tanks fließt, mit.
Bisher lehnen Bundesregierung und Bundesfinanzministerium die Senkung der Mineralölsteuer kategorisch ab. Steuerliche Erleichterungen zugunsten der Autofahren seien bisher nicht vorgehen, auch weil "die Gestaltung der Spritpreise nicht in erster Linie die Aufgabe der Regierung ist", sagte Regierungssprecher Seibert.
Doch nicht nur bei den Bürgern wird die Forderung nach staatlicher Kontrolle lauter. Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger forderte eine sofortige Senkung der Benzinpreise um fast zehn Prozent auf das Niveau des Jahresbeginns. "Notfalls muss die Gewerbeaufsicht selbst zu den Tankstellen gehen und die Preisuhr um 12 Cent zurückdrehen", sagte Riexinger der 'Neuen Osnabrücker Zeitung'.
Bisher lehnen Bundesregierung und Bundesfinanzministerium die Senkung der Mineralölsteuer kategorisch ab. Steuerliche Erleichterungen zugunsten der Autofahren seien bisher nicht vorgehen, auch weil "die Gestaltung der Spritpreise nicht in erster Linie die Aufgabe der Regierung ist", sagte Regierungssprecher Seibert.
Doch nicht nur bei den Bürgern wird die Forderung nach staatlicher Kontrolle lauter. Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger forderte eine sofortige Senkung der Benzinpreise um fast zehn Prozent auf das Niveau des Jahresbeginns. "Notfalls muss die Gewerbeaufsicht selbst zu den Tankstellen gehen und die Preisuhr um 12 Cent zurückdrehen", sagte Riexinger der 'Neuen Osnabrücker Zeitung'.
Keine Entspannung in Sicht
Im Gegensatz dazu schreitet die französische Regierung ein, um ihre Bürger zu entlasten. So erwarten die Franzosen zumindest vorübergehende Steuersenkungen, während die Regierung auf einen Teil ihrer Einnahmen aus Spritsteuern verzichtet.Indes bleiben die Spritpreise in Deutschland auf Rekordniveau. Während Superbenzin zwischen 1,73 bis 1,74 Euro pro Liter kostet, zahlen Autofahrer für Diesel bis zu 1,54 je Liter. Eine Entspannung der Spritpreise ist jedoch nicht in Sicht, denn die Rahmenbedingungen sprechen weiter für hohe Benzin- und Dieselpreise.
Zwar ist der Euro im Laufe der Woche etwas erstarkt, Rohöl bleibt aber teuer und kostet weiterhin mehr als 116 Dollar (92,50 Euro) je Barrel (159 Liter).
















