Hitzedrama im ICE: Politik schaltet sich ein
06.06.11

Foto: dpa bildfunk
Bahn kündigt Entschädigungen an
Draußen sind Rekordtemperaturen, und im Zug funktioniert die Klimaanlage nicht – eine gefährliche Mischung. Die Klimaanlagen-Probleme in Fernzügen beschäftigt nun auch die Politik. Die Versprechen der Deutschen Bahn dürften keine Phrasen bleiben, sagte der Vorsitzende des Bundestags-Verbraucherschutzausschusses, Hans- Michael Goldmann (FDP). Den Betroffenen stehe eine baldige Entschädigung dringend zu.
SPD-Fraktionsvize Florian Pronold rief den bundeseigenen Konzern auf, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Notsituationen erforderten ein zuverlässiges Notfallmanagement, sagte er 'Handelsblatt Online'. Bahnchef Rüdiger Grube sicherte lückenlose Klärung zu. "Wir nehmen die Ereignisse der letzten Tage sehr ernst."
Nach dem Kühltechnik-Ausfall in drei ICE-Zügen am Wochenende prüft der Konzern, warum sich die Klimaanlagen abgeschaltet hatten. Dies kann der Fall sein, wenn das Kältemittel eine bestimmte Temperatur überschreitet oder der Druck im Kühlsystem zu hoch wird, wie ein Sprecher erläuterte.
In einem überhitzten ICE, der am Wochenende stoppen musste, waren mehrere Schüler zusammengebrochen. In dem Zug herrschten Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad. Auch am Montag gab es bei Fernzügen bundesweit Schwierigkeiten mit einigen zu heißen Waggons.
SPD-Fraktionsvize Florian Pronold rief den bundeseigenen Konzern auf, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Notsituationen erforderten ein zuverlässiges Notfallmanagement, sagte er 'Handelsblatt Online'. Bahnchef Rüdiger Grube sicherte lückenlose Klärung zu. "Wir nehmen die Ereignisse der letzten Tage sehr ernst."
Nach dem Kühltechnik-Ausfall in drei ICE-Zügen am Wochenende prüft der Konzern, warum sich die Klimaanlagen abgeschaltet hatten. Dies kann der Fall sein, wenn das Kältemittel eine bestimmte Temperatur überschreitet oder der Druck im Kühlsystem zu hoch wird, wie ein Sprecher erläuterte.
In einem überhitzten ICE, der am Wochenende stoppen musste, waren mehrere Schüler zusammengebrochen. In dem Zug herrschten Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad. Auch am Montag gab es bei Fernzügen bundesweit Schwierigkeiten mit einigen zu heißen Waggons.
Eisenbahn-Bundesamt prüft defekte Züge
Die Bahn bereitet unterdessen eine Wiedergutmachung für hitzegeplagte Fahrgäste vor. Betroffene Reisende sollen unbürokratisch entschädigt werden, wie der bundeseigene Konzern auf seiner Internetseite mitteilte. Dafür würden Kunden gebeten, Kontakt zur Bahn aufzunehmen, etwa per E-Mail an hitzewelle@deutschebahn.com.Das Eisenbahn-Bundesamt will die defekten ICE-Züge und Abläufe bei der Bahn prüfen. Untersucht werden soll auch, ob es frühere Vorfälle gab.
Die Bundespolizei hat offiziell ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung eröffnet. Ermittelt werde in alle Richtungen, sagte der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Münster, Rainer Kerstiens. "Wir legen uns noch nicht fest."
















