Hacker-Angriff: Guttenberg wird Bundeskuchenminister
05.02.12
Diese Fotomontage war über Stunden auf der Homepage des Ex-Verteidigungsministers zu sehen."Freue mich über diesen unerwarteten Karrieresprung"
Erst gab's eine Torte ins Gesicht, jetzt folgte für Karl Theodor zu Guttenberg die virtuelle Nachspeise: Hacker haben die Homepage des ehemaligen Verteidigungsministers angegriffen und ihr ein neues Erscheinungsbild verpasst. Stundenlang war auf zuguttenberg.de eine Fotomontage zu sehen, die den 40-Jährigen mit einer Torte auf dem Kopf zeigt.
Unter der Überschrift 'Karl-Theodor zu Guttenberg wird Bundeskuchenminister' stand folgender Text: "Mit Freude geben wir bekannt, dass Karl-Theodor zu Guttenberg am heutigen Tag zum Bundeskuchenminister ernannt wurde. In seiner Antrittsrede betonte er: 'Ich werde dies mit all meinem Wissen und Gewissen ausüben und stehe den neuen Aufgaben positiv gegenüber[,] welche mich begleiten werden. Als Bundeskuchenminister ist es meine Aufgabe, die Kuchengesetzte der Bundesrepublik Deutschland zu wahren und dafür zu sorgen, dass wir auch weiterhin in Frieden essen können.'"
Der CSU-Politiker nahm es mit Humor: "Coole Aktion. Ich freue mich über diesen unerwarteten Karrieresprung! Um alle verfügbaren Kuchen und Torten zu aktualisieren, muss ich aber die Seite vorübergehend vom Netz nehmen", sagte er der 'Bild'.
Zu der virtuellen Torten-Attacke hat sich noch niemand bekannt. Zwar wird im Quelltext der gehackten Seite als vermeintlicher Urheber der Twitter-Name des Kölner IT-Sicherheitsberaters Stefan E. genannt. Dieser habe sich aber von der Aktion distanziert und bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet, um Verdächtigungen auszuräumen, heißt es weiter.
E. deckt hauptberuflich Sicherheitslücken im Netz auf und fand eigenen Angaben zufolge kürzlich eine Lücke in der Programmiersprache PHP, in der auch Guttenbergs Homepage programmiert worden ist. Die Hackergruppe 'Anonymus' verteidigte E. in einer Pressemitteilung und forderte die tatsächlichen Torten-Spaßvögel zu einem Bekenntnis auf.
Unter der Überschrift 'Karl-Theodor zu Guttenberg wird Bundeskuchenminister' stand folgender Text: "Mit Freude geben wir bekannt, dass Karl-Theodor zu Guttenberg am heutigen Tag zum Bundeskuchenminister ernannt wurde. In seiner Antrittsrede betonte er: 'Ich werde dies mit all meinem Wissen und Gewissen ausüben und stehe den neuen Aufgaben positiv gegenüber[,] welche mich begleiten werden. Als Bundeskuchenminister ist es meine Aufgabe, die Kuchengesetzte der Bundesrepublik Deutschland zu wahren und dafür zu sorgen, dass wir auch weiterhin in Frieden essen können.'"
Der CSU-Politiker nahm es mit Humor: "Coole Aktion. Ich freue mich über diesen unerwarteten Karrieresprung! Um alle verfügbaren Kuchen und Torten zu aktualisieren, muss ich aber die Seite vorübergehend vom Netz nehmen", sagte er der 'Bild'.
Zu der virtuellen Torten-Attacke hat sich noch niemand bekannt. Zwar wird im Quelltext der gehackten Seite als vermeintlicher Urheber der Twitter-Name des Kölner IT-Sicherheitsberaters Stefan E. genannt. Dieser habe sich aber von der Aktion distanziert und bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet, um Verdächtigungen auszuräumen, heißt es weiter.
E. deckt hauptberuflich Sicherheitslücken im Netz auf und fand eigenen Angaben zufolge kürzlich eine Lücke in der Programmiersprache PHP, in der auch Guttenbergs Homepage programmiert worden ist. Die Hackergruppe 'Anonymus' verteidigte E. in einer Pressemitteilung und forderte die tatsächlichen Torten-Spaßvögel zu einem Bekenntnis auf.
"Beim nächsten Mal gerne Käsesahne"
Erst kürzlich hatten die Aktivisten der Gruppe 'Digitale Konditoren' und Anonymus Guttenberg in Berlin eine Schwarzwälder-Kirschtorte ins Gesicht gedrückt. "Es ist kein Jahr vergangen, seitdem der Lügenbaron nach seiner Copy- und Paste-Affäre über den Ozean geflüchtet ist, da versucht er schon wieder, sich in der politischen Landschaft zu etablieren. […] Doch da hat er die Rechnung ohne den Konditor gemacht. […] Wir werden jeden weiteren Rückkehr-Versuch des Herren von und zu beobachten und süß torpedieren", heißt es auf 'hedonist-international.org'.Guttenberg schrieb wenig später auf seiner Facebook-Seite: "Hurra, eine Tortenattacke! Ich dachte schon, ich würde in Friedrichshain verhungern. Zwei Aktivisten hatten gottlob mit mir erbarmen. Eine wunderbare Schwarzwälder Kirschtorte. Beim nächsten Mal dann gerne Käsesahne!"
















