So tapfer sind Mircos Eltern
14.09.10
Mirco (10) aus Grefrath wird seit dem 3. September vermisst.Hoffen und Bangen mit der Familie
Er bangt und leidet mit der Familie des vermissten Mirco: Pfarrer Norbert Selent aus Grefrath ist zurzeit eine wichtige Stütze. Wo ist der Zehnjährige? Lebt er noch? Wenn ja, was muss er durchmachen? Das sind die Fragen, um die es jedes Mal geht, wenn Salent mit der verzweifelten Familie spricht.
Es ist die Suche nach Zeugen, die vielleicht doch etwas gesehen haben. Beamte haben ein Plakat an der Landstraße 39 zwischen Wachtendonk und Grefrath aufgestellt, denn genau hier soll nach den Ermittlungen der Polizei am Tag von Mircos Verschwinden ein verdächtiger PKW gestanden haben.
Außerdem hofft die Soko Mirco derzeit auf Labor-Ergebnisse, die bestätigen, dass weitere gefundene Kleidungsstücke tatsächlich von dem Jungen stammen. "Wir hoffen, dass wir, wenn wir wissen, dass sie nachweislich von Mirco sind, vielleicht auch Fremd-DNA finden, die uns dann zum Täter führt", sagt Willy Theveßen von der Polizei Mönchengladbach.
Die Suche, das Warten, das Hoffen - für Mircos Familie ein Zustand, der kaum auszuhalten ist. Kraft findet sie in ihrer Gemeinde. Pfarrer Norbert Selent kennt Mirco seit er dessen Geburt: "Das Zermürbende ist eigentlich, nicht zu wissen, was jetzt Stand der Dinge ist. Wie geht es Mirco? Lebt er noch? Wenn er lebt, in welchen Verhältnissen lebt er? Wie ist die Situation, in der er sich befindet?" Man merkt, auch der Gemeindepfarrer leidet sehr unter der Situation. Doch er muss stark sein, um Mircos Familie Kraft zu spenden.
"Die Eltern sind angespannt, aber gefasst. Mit großer innerer Stärke sind sie auch auf das Schlimmste vorbereitet", erklärt der Pfarrer. Mircos Familie ist groß, und alle helfen sich gegenseitig: "Gestern Abend waren Einige in unserem Gottesdienst. Ich weiß, die einen aus dem Verwandtschaftskreis gehen wieder ihrer Tätigkeit nach im Beruf und so weiter, während die Eltern selber natürlich noch zu Hause sind und noch nicht in der Lage sind, groß in die Öffentlichkeit zu gehen", so Selent weiter.
Es ist die Suche nach Zeugen, die vielleicht doch etwas gesehen haben. Beamte haben ein Plakat an der Landstraße 39 zwischen Wachtendonk und Grefrath aufgestellt, denn genau hier soll nach den Ermittlungen der Polizei am Tag von Mircos Verschwinden ein verdächtiger PKW gestanden haben.
Außerdem hofft die Soko Mirco derzeit auf Labor-Ergebnisse, die bestätigen, dass weitere gefundene Kleidungsstücke tatsächlich von dem Jungen stammen. "Wir hoffen, dass wir, wenn wir wissen, dass sie nachweislich von Mirco sind, vielleicht auch Fremd-DNA finden, die uns dann zum Täter führt", sagt Willy Theveßen von der Polizei Mönchengladbach.
Die Suche, das Warten, das Hoffen - für Mircos Familie ein Zustand, der kaum auszuhalten ist. Kraft findet sie in ihrer Gemeinde. Pfarrer Norbert Selent kennt Mirco seit er dessen Geburt: "Das Zermürbende ist eigentlich, nicht zu wissen, was jetzt Stand der Dinge ist. Wie geht es Mirco? Lebt er noch? Wenn er lebt, in welchen Verhältnissen lebt er? Wie ist die Situation, in der er sich befindet?" Man merkt, auch der Gemeindepfarrer leidet sehr unter der Situation. Doch er muss stark sein, um Mircos Familie Kraft zu spenden.
"Die Eltern sind angespannt, aber gefasst. Mit großer innerer Stärke sind sie auch auf das Schlimmste vorbereitet", erklärt der Pfarrer. Mircos Familie ist groß, und alle helfen sich gegenseitig: "Gestern Abend waren Einige in unserem Gottesdienst. Ich weiß, die einen aus dem Verwandtschaftskreis gehen wieder ihrer Tätigkeit nach im Beruf und so weiter, während die Eltern selber natürlich noch zu Hause sind und noch nicht in der Lage sind, groß in die Öffentlichkeit zu gehen", so Selent weiter.
Belohnung für Hinweise ausgesetzt
Erneut hat eine Hundertschaft der Polizei in dem rund 50 Quadratkilometer großen Gebiet um Grefrath nach Spuren gesucht. Mircos Eltern werden dabei immer informiert: "Die Familie wird von unseren Opferschützern betreut, da gibt es einen sehr engen Austausch. Wir achten darauf, dass sie immer auf den neuesten Stand der Ermittlungen gebracht werden und nicht erst von Dritten erfahren, was gerade aktuell ist", sagt Polizeisprecher Willy Theveßen.Auch die Kölner Polzei hat am Montag einen Fahndungseinsatz nach dem vermissten Jungen gefahren. Zuvor hatte sich ein Zeuge gemeldet, der vorgab, den Jungen auf der A 1 bei Lövenich in einem dunkelblauen VW-Kastenwagen gesehen zu haben. Der Wagen soll nach Angaben der Polizei in Richtung Dortmund unterwegs gewesen sein. "Wir haben die Strecke komplett abgefahren und hatten auch einen Hubschrauber im Einsatz", so Polizeisprecher. Leider war die Suche ergebnislos.
Die Staatsanwaltschaft Krefeld hat für entscheidende Hinweise eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Private Geldgeber, die nicht genannt werden wollen, haben diese Summe auf 15.000 Euro aufgestockt.
Am Mittwoch wird Mircos Verschwinden Thema bei 'Aktenzeichen XY ungelöst'. Vorgesehen ist eine Live-Schaltung zur Kriminalpolizei Mönchengladbach. Dabei sollen Fragen zur Sprache kommen, "zu denen dringend Antworten gesucht werden".
















