Graz: Vergewaltiger stellt 15-Jähriger Falle
14.05.12
Mit Job-Anzeige gelockt
Ein 15-jähriges Mädchen aus Graz möchte sein Taschengeld aufbessern und babysitten. Doch das angekündigte Vorstellungsgespräch gibt es nicht, stattdessen wird die Schülerin entführt und vergewaltigt. Zehn Stunden ist das Mädchen in der Gewalt von Frank G., der bereits 25 Jahre lang im deutschen Gefängnis gesessen hat - wegen sexuellen Missbrauchs.
"Suche liebevolle, flexible, sportliche Kinderfrau für Dreijährigen." So ähnlich hat sie wohl gelautet, die Internetanzeige, auf die die 15-Jährige sich beworben hat. Nach einem Telefonat mit Frank G., dem vermeintlichen Vater eines Kindes, trifft das Mädchen ihn an einer Bushaltestelle. Hier steigt es in sein Auto. Der 44-Jährige gibt vor, zu sich nach Hause zu fahren, wo das Mädchen seinen Sohn kennenlernen soll. Um auf Nummer Sicher zu gehen, schreibt die 15-Jährige ihrer Mutter das Kennzeichen des Wagens.
"Suche liebevolle, flexible, sportliche Kinderfrau für Dreijährigen." So ähnlich hat sie wohl gelautet, die Internetanzeige, auf die die 15-Jährige sich beworben hat. Nach einem Telefonat mit Frank G., dem vermeintlichen Vater eines Kindes, trifft das Mädchen ihn an einer Bushaltestelle. Hier steigt es in sein Auto. Der 44-Jährige gibt vor, zu sich nach Hause zu fahren, wo das Mädchen seinen Sohn kennenlernen soll. Um auf Nummer Sicher zu gehen, schreibt die 15-Jährige ihrer Mutter das Kennzeichen des Wagens.
Zehn Stunden dauert das Martyrium
"Man hat dann eine Zeit lang noch SMS-Kontakt gehalten. Das Mädchen hat seiner Mutter per SMS immer seinen Standort durchgegeben, bis irgendwann keine SMS mehr gekommen ist. Die Mutter hat dann irgendwann angerufen und dann das Mädchen nur noch weinen gehört", so Hansjörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz.Dann ist das Handy plötzlich aus. Frank G. hat die 15-Jährige entführt. Mehrfach vergewaltigt er das Mädchen in seinem Auto. Zehn Stunden dauert das Martyrium, bis der Täter durch einen Sekundenschlaf einen Unfall verursacht. Er und sein Opfer kommen leicht verletzt in ein Krankenhaus.
"Als das Mädchen dann alleine war mit dem Arzt, konnte es sich ihm anvertrauen und sagen, dass es entführt worden ist", so Bacher weiter. Der Arzt ruft sofort die Polizei. Die Beamten nehmen Frank G. noch im Krankenhaus fest. "Er bestätigt die Angaben des Mädchens und die Schilderungen auch in Bezug auf die sexuellen Handlungen. Er gibt auch zu, dass er dieses Inserat zu diesem Zweck, nämlich Kontakt aufzunehmen mit einem späteren Sexualopfer, geschaltet hat", sagt Bacher.
Außerdem sagt der 44-Jährige, der offenbar tatsächlich einen Sohn hat, er habe in Deutschland 25 Jahre Gefängnis hinter sich - wegen sexuellen Missbrauchs. Die deutschen Behörden wollen das nun prüfen.















