Stromabzocke: Ein Fall für den Verbraucherausschuss
04.08.10

Foto: AUTOIMPORT
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Jetzt könnte es den Stromriesen an den Kragen gehen. Nach der von den Grünen in Aufrag gegebenen Studie, wonach Kostensenkungen von 30 bis 40 nicht an den Kunden weitergegeben werden, könnte sich nun die Politik mit der undurchsichtigen Preisentwicklung auf dem Strommarkt beschäftigen.
Der Verbraucherausschuss werde sich im September mit der Strompreisentwicklung befassen, kündigte der Ausschussvorsitzende Hans-Michael Goldmann (FDP) gegenüber der 'HAZ' an. Vor allem "mangelnde Transparenz in der Preisgestaltung" warf der FDP-Abgeordnete den Energiekonzernen vor.
"Von einem harten Wettbewerb kann auf dem Strommarkt keine Rede sein", bemängelte Goldmann. "Wenn die Energieversorgungsunternehmen etwas gemacht haben, was nicht in Ordnung ist, und dazu Monopolstrukturen genutzt haben, muss es eine Rückerstattung an die Bürger geben", forderte der FDP-Politiker in der 'HAZ'.
Die Energiekonzerne kassieren nach Berechnungen der Grünen in diesem Jahr beim Strompreis bis zu eine Milliarde Euro zu viel von den Verbrauchern. "Die Strompreiserhöhungen im Jahr 2010 sind im Allgemeinen nicht mit gestiegenen Kosten nachvollziehbar", sagte die Grünen-Umweltexpertin Bärbel Höhn.
Statt die Kosten zu senken, haben die Energieriesen die Preise sogar noch erhöht: Nach Angaben der Preisvergleichsportale Verivox und Toptarif zogen zahlreiche Versorger die Tarife in den vergangenen Monaten deutlich an. Bis September wollen mindestens 15 Grundversorger nachziehen. Darunter auch der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE, der seine Strompreise am 1. August um 7,3 Prozent angehoben hat.
Der Verbraucherausschuss werde sich im September mit der Strompreisentwicklung befassen, kündigte der Ausschussvorsitzende Hans-Michael Goldmann (FDP) gegenüber der 'HAZ' an. Vor allem "mangelnde Transparenz in der Preisgestaltung" warf der FDP-Abgeordnete den Energiekonzernen vor.
"Von einem harten Wettbewerb kann auf dem Strommarkt keine Rede sein", bemängelte Goldmann. "Wenn die Energieversorgungsunternehmen etwas gemacht haben, was nicht in Ordnung ist, und dazu Monopolstrukturen genutzt haben, muss es eine Rückerstattung an die Bürger geben", forderte der FDP-Politiker in der 'HAZ'.
Die Energiekonzerne kassieren nach Berechnungen der Grünen in diesem Jahr beim Strompreis bis zu eine Milliarde Euro zu viel von den Verbrauchern. "Die Strompreiserhöhungen im Jahr 2010 sind im Allgemeinen nicht mit gestiegenen Kosten nachvollziehbar", sagte die Grünen-Umweltexpertin Bärbel Höhn.
Statt die Kosten zu senken, haben die Energieriesen die Preise sogar noch erhöht: Nach Angaben der Preisvergleichsportale Verivox und Toptarif zogen zahlreiche Versorger die Tarife in den vergangenen Monaten deutlich an. Bis September wollen mindestens 15 Grundversorger nachziehen. Darunter auch der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE, der seine Strompreise am 1. August um 7,3 Prozent angehoben hat.
Anbieterwechsel die einzige Waffe der Verbraucher
Die Stromindustrie erklärte, es gebe einen harten Wettbewerb. "Keiner kann es sich erlauben, überhöhte Preise zu verlangen", sagte die Geschäftsführerin des Branchenverbandes BDEW, Hildegard Müller. Der Strompreis hänge nicht nur von den Beschaffungskosten ab. Die Preise würden auch durch gestiegene Netzgebühren sowie Steuern und Abgaben belastet. Dazu komme die höhere Ökostrom-Umlage.Grundsätzlich erwarten Experten, dass Strom in den nächsten Jahren teurer wird. Der rasante Ausbau von Solarstromanlagen dürfte die Öko- Umlage und damit die Preise in die Höhe treiben. Verbraucherschützer raten den Bürgern, Preise zu vergleichen und notfalls den Anbieter zu wechseln. So könnten sie Geld sparen. "Nur durch den Anbieterwechsel wird der Wettbewerb auf dem Energiemarkt weiter angekurbelt und der dringend notwendige Strukturwechsel vorangebracht", teilte der Bundesverband Neuer Energieanbieter mit.
















