TV HIGHLIGHT
Let's Dance
IMMER FR | 21:15
Let's Dance
TV-PROGRAMM
FR SA HEUTE MO DI MI DO JETZTNachbarschaftsstreit
Presenter

Gefälschte Todesanzeige für 17-Jährige aufgegeben

18.08.12
Gefälschte Todesanzeige für 17-JährigeDie Todesanzeige von Steffi K. wurde in der Süddeutschen Zeitung aufgegeben. Dahinter soll ein Stalker stecken, der dem Mädchen seit Monaten nachstellt.

War es ein irrer Stalker?

Es muss ein Schock für die Angehörigen und Freunde gewesen sein: Vor wenigen Tagen ist eine Todesanzeige in der 'Süddeutschen Zeitung' (SZ) erschienen, in der eine 17-Jährige aus Ismaning bei München für tot erklärt wurde. Die Anzeige stellte sich jetzt aber als gefälscht heraus. Sie war angeblich im Namen der Angehörigen erschienen. Vermutlich sei die Anzeige von einem Stalker aufgegeben worden, heißt es.

Bereits seit Monaten werde das Mädchen von Anrufen, SMS und Internetnachrichten verfolgt, berichtet die SZ. Ein Sprecher der Polizei bestätigte den Vorfall und gab an, dass in dem Fall ermittelt werde. Zu den Hintergründen wollte er sich aus ermittlungstaktischen Gründen aber nicht äußern.

Die Todesanzeige hatte der Täter dem SZ-Bericht zufolge online aufgegeben und eine E-Mail-Adresse angegeben, die den Namen des Vaters des Mädchens trug. Einem Bericht des Bayerischen Rundfunks (BR) zufolge könnte die Aktion den Täter etwa 300 Euro gekostet haben. Der Stalker habe seine Angriffe immer aus Internetcafés unternommen, heißt es weiter.

Was hat es gebracht?
Fünf Jahre Anti-Stalking-Gesetz
Was hat es gebracht?  
Psychoterror Stalking - das können Sie tun
Stalking: So wehren Sie sich richtig
Psychoterror Stalking - das können Sie tun  

Die SZ bedauert den Vorfall

Nach Informationen, die dem BR vorliegen, wird die junge Frau seit einem Vierteljahr von einem Stalker massiv mit SMS-Botschaften verfolgt, darunter seien auch Morddrohungen gewesen. Bis jetzt konnte der Täter nicht ermittelt werden. Die Familie wolle sich gegenwärtig nicht äußern.

Die SZ bedauert den Vorfall: "Für uns war in keiner Weise erkennbar, dass hier jemand mit falscher Identität operiert. Wir haben alle Plausibilitätsprüfungen durchgeführt, die üblich sind." Nachdem sich der Vater des Mädchens bei der Anzeigenabteilung gemeldet habe, seien alle Unterlagen der Polizei übergeben worden.

Meinen Leuten bei wer-kennt-wen.de empfehlen