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Horror-Fund in Frankreich: Babyleichen im Garten vergraben

29.07.10

Französin gesteht Tötung der Kinder

Die 47-jährige Französin Dominique C. aus dem 700-Seelen-Dorf Villers-au-Tertre in der Nähe von Lille hat gestanden, acht ihrer Kinder direkt nach der Geburt erstickt zu haben. Sechs der zwischen 1990 und 2006 getöteten Säuglinge seien in Kellern versteckt gewesen, zwei seien vergraben worden, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft mit. Nach Angaben der Frau hatte sie die Schwangerschaften vor ihrem Mann geheim gehalten. Am vergangenen Dienstag hatte die Polizei das Ehepaar verhaftet.

Aufgrund ihrer Körperfülle ist es durchaus möglich, dass die Krankenpflegerin die Schwangerschaft verheimlichen konnte. Ihr Mann Pierre-Marie (47) arbeitete in dem Dorf als Zimmermann. Er galt als hilfsbereiter Heimwerker, der sofort kam, wenn er gebraucht wurde. Das Ehepaar hat zwei erwachsene Töchter und zwei Enkelkinder.

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Neue Besitzer machen grausigen Fund

Die unglaubliche Tat wurde nur durch einen Zufall entdeckt. Nach dem Verkauf des Wohnhauses hoben die neuen Bewohner im Garten ein Loch für einen Pool aus. Dabei entdecken sie die menschlichen Überreste der Babys. Im Haus stießen die Ermittler dann auf die sechs weiteren Säuglingsleichen.

Die Nachbarn der Familie gaben an, von den Abgründen nichts geahnt zu haben. "Es waren ganz normale Leute", erzählen Nachbarn, die nicht glauben mögen, was sich nahezu unter ihren Augen abgespielt hat. "Es war ein Schock! Wir können das einfach nicht begreifen. Man wirft Kinder einfach nicht weg", sagt Robert Meignotte, der Pfarrer der Gemeinde.

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