Forsa-Umfrage: Piraten bleiben auf Höchstwert
18.04.12
Piraten-Landesparteitag in Dortmund: Gibt es hier in NRW und in Schleswig-Holstein die nächsten Erfolge auf Landesebene?Foto: dpa bildfunk
Krise der Linken durch Piraten-Erfolg?
Die Piraten haben sich in den vergangenen Wochen sicherlich das eine oder andere Mal verwundert die Augen gerieben - nicht nur die ersten Landesparlamente wurden geentert, auch in den bundesweiten Umfragen gab es zuletzt zweistellige Werte. Im RTL-stern-Wahltrend geht der Höhenflug jetzt weiter: Wie in der Vorwoche erreicht die Piratenpartei in der Forsa-Umfrage 13 Prozent. Das geht offenbar auch auf Kosten der Linken, sie rutscht um einen Punkt auf sieben Prozent ab.
"Dass die Linke auf sieben Prozent zurückfällt, ist für mich nur ein weiteres Indiz dafür, dass sie ihren Zenit überschritten hat", kommentiert Forsa-Chef Manfred Güllner die rückläufigen Werte. "Im Osten nimmt die Zahl derer, die sich als Verlierer der Einheit fühlen und die Linke stark machten, langsam, aber stetig ab. Im Westen hat sie keinen neuen Zulauf." Auch der Zwist um die Neubesetzung der Parteispitze wirke sich aus. Zudem würden manche Jugendliche, die vielleicht links gewählt hätten, nun zu den Piraten gehen. Güllner: "Das ist nicht die Ursache der Linken-Krise, aber ein Verstärkungseffekt."
"Dass die Linke auf sieben Prozent zurückfällt, ist für mich nur ein weiteres Indiz dafür, dass sie ihren Zenit überschritten hat", kommentiert Forsa-Chef Manfred Güllner die rückläufigen Werte. "Im Osten nimmt die Zahl derer, die sich als Verlierer der Einheit fühlen und die Linke stark machten, langsam, aber stetig ab. Im Westen hat sie keinen neuen Zulauf." Auch der Zwist um die Neubesetzung der Parteispitze wirke sich aus. Zudem würden manche Jugendliche, die vielleicht links gewählt hätten, nun zu den Piraten gehen. Güllner: "Das ist nicht die Ursache der Linken-Krise, aber ein Verstärkungseffekt."
Auch FDP stabilisiert sich
Aufatmen hingegen bei den Liberalen. Die FDP, die monatelang zwischen zwei und drei Prozent schwankte, stabilisiert sich. Sie holt wie in der Vorwoche fünf Prozent und wäre damit weiter im Bundestag vertreten. Die Grünen liegen weiterhin hinter den Piraten - klettern aber um einen Punkt auf zwölf Prozent.Etwas schwächer präsentiert sich die Union, die im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 35 Prozent zurückfällt. Die SPD gewinnt einen Punkt und steigt auf 25 Prozent. Mit zusammen 40 Prozent liegen Union und FDP drei Punkte vor SPD und Grünen (zusammen 37 Prozent). Beide Lager hätten keine Regierungsmehrheit.

















