TV HIGHLIGHT
Das Supertalent
SA | 20:15
Das Supertalent
Presenter

Feuerteufel von Webster: Polizei entdeckt Leichenteile

26.12.12 19:25
William Spengler, New York, FeuerwehrDer ehemalige Häftling William S. lockte mehrere Feuerwehrleute in den Hinterhalt und erschoss zwei von ihnen.
Foto: Reuters

"Das machen, was ich am liebsten tue: Menschen töten"

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Feuerwehrmänner in Webster im US-Bundesstaat New York hat die Polizei im Haus des Schützen Leichenteile entdeckt. Dabei könnte es sich um die Überreste der Schwester des Schützen handeln, teilte die Polizei mit.

Medienberichten zufolge hinterließ der Mann, der sich nach der Attacke auf die Feuerwehrmänner selbst erschoss, eine schriftliche Nachricht. "Ich muss mich noch bereitmachen, um zu sehen, wie viel von der Nachbarschaft ich abbrennen kann und ich werde tun, was ich am liebsten tue: Menschen töten.

Der 62-jährige William S. hatte offenbar am Ufer des Ontariosees ein Haus und ein Auto in Brand gesetzt und damit ein Großfeuer gelegt. Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr eilten zum Einsatzort. Als diese mit dem Löschen beginnen wollten, fielen plötzlich Schüsse. Laut Angaben der Polizei eröffnete William S. das Feuer auf die Feuerwehrmänner: Zwei von ihnen kamen ums Leben, zwei weitere Feuerwehrleute und ein Passant wurden verletzt. Ein Polizist verfolgte den mutmaßlichen Schützen. Dabei kam es laut den Behörden zu einer Schießerei. Nach der Schießerei tötete sich der Mann selbst.

Entlastung des Bundeshaushalts
Rösler will Staatsbetriebe verkaufen
Entlastung des Bundeshaushalts  
Mieterbund warnt
Wohnen wird 2013 deutlich teurer
Mieterbund warnt  

Täter mit einer langen kriminellen Geschichte

Ein angeschossener Feuerwehrmann konnte nach einer Stunde mit seinem eigenen Wagen fliehen. Ein anderer wurde bewusstlos gefunden. Das Feuer habe sich auf benachbarte Häuser ausgebreitet und letztlich sieben Gebäude zerstört, berichtete die 'New York Times'. Mehrere Menschen hätten vor den Flammen gerettet werden müssen.

Es deute alles darauf hin, dass die Einsatzkräfte absichtlich in eine Falle gelockt worden seien, sagte Polizeichef Gerald Pickering. "Diese Leute stehen mitten in der Nacht auf, um Feuer zu löschen. Sie erwarten nicht, dass man auf sie schießt und sie tötet."

Die Polizei sprach über den 62-Jährigen von einem offensichtlich geistig verwirrten Täter mit einer langen kriminellen Geschichte. Der Mann habe 1981 seine 92 Jahre alte Großmutter erschlagen und dafür bis 1998 im Gefängnis gesessen. 2006 seien seine Bewährungsauflaugen ausgelaufen, so dass er nicht mehr unter Beobachtung der Behörden gestanden habe. Er habe mit seiner Mutter in einem Haus gelebt, die in diesem Jahr gestorben sei.