Familiendrama in Rheinfelden: Vater tötet sechsjährigen Sohn
16.09.12
In Rheinfelden hat vermutlich ein Vater seinen sechsjährigen Sohn getötet.Foto: dpa bildfunk / Archiv
Hintergrund offenbar ein Sorgerechtsstreit
Ein Vater hat in Rheinfelden vermutlich seinen sechsjährigen Sohn erstickt und danach versucht, sich selbst zu töten. Wie ein Polizeisprecher sagte, deuten erste Ermittlungen auf einen Sorgerechtsstreit hin. Der 48 Jahre alte Mann soll am Tag vor der Tat erfahren haben, dass er kein Sorgerecht für seinen Sohn bekommen werde. Er soll sich erst wenige Tagen zuvor von der 38 Jahre alten Mutter des Kindes getrennt haben.
Ein Familienangehöriger hatte die Polizei alarmiert, weil der 48-Jährige nicht erreichbar war. Daraufhin fuhren eine Polizeistreife und die Feuerwehr zur Wohnung des Mannes. Die Einsatzkräfte hievten einen Rollladen hoch und erkannten den Vater durch das Fenster. Er lag bewegungslos in der Badewanne, wie ein Polizeisprecher sagte.
Ein Familienangehöriger hatte die Polizei alarmiert, weil der 48-Jährige nicht erreichbar war. Daraufhin fuhren eine Polizeistreife und die Feuerwehr zur Wohnung des Mannes. Die Einsatzkräfte hievten einen Rollladen hoch und erkannten den Vater durch das Fenster. Er lag bewegungslos in der Badewanne, wie ein Polizeisprecher sagte.
38-Jähriger wollte sich selbst auch umbringen
Daraufhin brachen sie eine Tür auf und stürmten die Wohnung. Dort fanden die Beamten den bewusstlosen Mann - er hatte versucht sich selbst umzubringen. Der Sechsjährige lag tot im Kinderzimmer. Äußere Verletzungen hatte der Junge nicht, eine Obduktion ergab, dass das Kind erstickt war.Der Vater des Kindes wurde den Angaben zufolge von einem Notarzt wiederbelebt. Er kam in ein Krankenhaus, wo er seitdem von Beamten bewacht wird. Die Ermittler rechnen damit, ihn frühestens am Montag vernehmen zu können. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Mann ein Verfahren wegen des Verdachts des Totschlags eröffnet.
















