Erster Mensch auf dem Mond: Neil Armstrong ist tot
26.08.12
Insgesamt hielten sich Neil Armstrong und sein Kollege Edwin Aldrin 22 Stunden auf dem Mond auf. Sie sammelten dort Gesteinsproben und hissten die US- Flagge.Er galt als ein Mensch voller Visionen
"Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit." Mit diesem Satz betrat der amerikanische Astronaut Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond. Gut 500 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten im Fernsehen, wie der 38 Jahre alte Weltraumpionier nahezu 400.000 Kilometer von der Erde entfernt seinen linken Fuß in die wüstenähnliche Landschaft des Mondes setzte.
Nun starb der ehemalige US-Astronaut im Alter von 82 Jahren. "Wir sind untröstlich, mitteilen zu müssen, dass Neil Armstrong an den Folgen eines Herzeingriffs gestorben ist", heißt es in einer Erklärung seiner Familie. Demnach hatte sich Armstrong am 7. August - nur zwei Tage nach seinem 82. Geburtstag - einer Herz-Bypass-Operation unterzogen.
"Während wir um einen sehr guten Mann trauern, feiern wir auch sein bemerkenswertes Leben und hoffen, dass es als Beispiel für junge Menschen auf der ganzen Welt dient, hart zu arbeiten, um ihre Träume zu verwirklichen", so die Familie in Cincinatti (US-Bundesstaat Ohio).
Armstrong zog sich bereits kurz nach der historischen Mondlandung mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Zu seinem 80. Geburtstag ließ er aber noch durchblicken, dass sein Herz noch immer für die Raumfahrt schlug. Als Präsident Barack Obama die Abkehr von einem neuen NASA-Mondprogramm verkündete, wollte die Weltraumlegende nicht schweigen. Armstrong warnte in einem offenen Brief vor einem "Rückfall der USA in die Zweitklassigkeit" bei der Weltraumforschung. Noch mit 80 galt er als ein Mann voller Visionen.
Nun starb der ehemalige US-Astronaut im Alter von 82 Jahren. "Wir sind untröstlich, mitteilen zu müssen, dass Neil Armstrong an den Folgen eines Herzeingriffs gestorben ist", heißt es in einer Erklärung seiner Familie. Demnach hatte sich Armstrong am 7. August - nur zwei Tage nach seinem 82. Geburtstag - einer Herz-Bypass-Operation unterzogen.
"Während wir um einen sehr guten Mann trauern, feiern wir auch sein bemerkenswertes Leben und hoffen, dass es als Beispiel für junge Menschen auf der ganzen Welt dient, hart zu arbeiten, um ihre Träume zu verwirklichen", so die Familie in Cincinatti (US-Bundesstaat Ohio).
Armstrong zog sich bereits kurz nach der historischen Mondlandung mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Zu seinem 80. Geburtstag ließ er aber noch durchblicken, dass sein Herz noch immer für die Raumfahrt schlug. Als Präsident Barack Obama die Abkehr von einem neuen NASA-Mondprogramm verkündete, wollte die Weltraumlegende nicht schweigen. Armstrong warnte in einem offenen Brief vor einem "Rückfall der USA in die Zweitklassigkeit" bei der Weltraumforschung. Noch mit 80 galt er als ein Mann voller Visionen.
Pilotenschein eher als Fahrerlaubnis
Neil Alden Armstrong wurde am 5. August 1930 in Wapakoneta im US- Bundesstaat Ohio geboren. Seinen ersten Flug erlebte er im damals ungewöhnlich jungen Alter von sechs Jahren. Den Pilotenschein hatte Armstrong mit 16 Jahren eher in der Tasche als die Fahrerlaubnis.Armstrong diente im Korea-Krieg als Kampfflieger und arbeitete später als Testpilot. Erst beim dritten Anlauf wurde er im September 1962 der Öffentlichkeit als künftiger Raumfahrer der US- Weltraumbehörde NASA vorgestellt. Seinen ersten Raumflug absolvierte Armstrong am 12. März 1966 als Kommandant der US-Raumfähre 'Gemini 9'.
Drei Jahre später ging ein Traum in Erfüllung. Er landete auf dem Mond. Gemeinsam mit Astronaut Edwin Aldrin sammelte er länger als zwei Stunden Mondgestein, hisste die US-Flagge und machte historische Aufnahmen. Die Mondlandung der Raumkapsel 'Apollo 11' galt mit 24 Milliarden Dollar als das teuerste und gleichzeitig risikoreichste Unternehmen, das ein Land in Friedenszeiten je gewagt hat. Die USA gewannen damit den Weltall-Wettlauf gegen Moskau.
Nach dem Ausscheiden aus der NASA lehrte Armstrong von 1971 bis 1979 als Professor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität von Cincinnati (Ohio).
















