Deutsche Särge in polnischem Wald entdeckt
23.10.12
Im Zusammenhang mit dem Diebstahl des Leichentransporters sucht die polnische Polizei diese Verdächtigen.Ist das lange Bangen der Angehörigen zu Ende?
Gut eine Woche nach dem Diebstahl eines Leichentransporters bei Berlin hat die Polizei in Polen zwölf Särge entdeckt. Zuerst tauchte das Fahrzeug in der Nähe der 80.000-Einwohner-Stadt Konin auf. Einen Tag später fand die Polizei dann die zwölf Särge – allerdings an einem anderen Ort, in Krolikow, rund 26 Kilometer entfernt.
Ob die Leichen in den Särgen sind, müsse nun untersucht werden, teilte die Polizei in Posen (Poznan) mit. Die Behältnisse hätten verstreut in einem Wald etwa 85 Kilometer südöstlich von Posen gelegen. "Wir gehen davon aus, dass sich in den Särgen die Leichen befinden", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder).
“Am wichtigsten ist, dass wir alle zwölf Särge gefunden haben“, sagte der Polizeisprecher Andrzej Borowiak, dem polnischen Nachrichtensender ‘TVN 24‘. “Die Staatsanwaltschaft hat entschieden, dass die Särge nun in die Gerichtsmedizin in Posen gebracht werden, wo sie geöffnet werden.“ Dann könnte das lange Bangen der Angehörigen der Toten beendet sein. Die Leichen sollten mit dem Wagen zur Einäscherung in ein Krematorium ins sächsische Meißen gebracht werden.
Im Zusammenhang mit dem Fund des Leichen-Transporters nahm die Polizei einen neuen Tatverdächtigen fest. Bereits am Wochenende hatten die Ermittler in Posen zwei 25 und 27 Jahre alte Tatverdächtige geschnappt. Nach zwei weiteren mutmaßlichen Komplizen werde gesucht.
Ob die Leichen in den Särgen sind, müsse nun untersucht werden, teilte die Polizei in Posen (Poznan) mit. Die Behältnisse hätten verstreut in einem Wald etwa 85 Kilometer südöstlich von Posen gelegen. "Wir gehen davon aus, dass sich in den Särgen die Leichen befinden", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder).
“Am wichtigsten ist, dass wir alle zwölf Särge gefunden haben“, sagte der Polizeisprecher Andrzej Borowiak, dem polnischen Nachrichtensender ‘TVN 24‘. “Die Staatsanwaltschaft hat entschieden, dass die Särge nun in die Gerichtsmedizin in Posen gebracht werden, wo sie geöffnet werden.“ Dann könnte das lange Bangen der Angehörigen der Toten beendet sein. Die Leichen sollten mit dem Wagen zur Einäscherung in ein Krematorium ins sächsische Meißen gebracht werden.
Im Zusammenhang mit dem Fund des Leichen-Transporters nahm die Polizei einen neuen Tatverdächtigen fest. Bereits am Wochenende hatten die Ermittler in Posen zwei 25 und 27 Jahre alte Tatverdächtige geschnappt. Nach zwei weiteren mutmaßlichen Komplizen werde gesucht.
“Das ist vom Informationsfluss nicht optimal gelaufen“
Mit dem Leichentransporter waren in der Nacht zum 15. Oktober zwei weitere Wagen aus Hoppegarten bei Berlin verschwunden. Einer der Kleinlaster war bereits kurz nach dem Diebstahl in Posen entdeckt worden. Von dem dritten Fahrzeug fehlt laut Polizei bisher jede Spur.Die zwölf Särge seien ersten Erkenntnissen zufolge unversehrt, berichteten polnische Medien unter Berufung auf die Polizei. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) sagte, dass auch zwei deutsche Ermittler in Posen seien.
Sie waren allerdings ursprünglich zu Gesprächen mit den polnischen Kollegen in die Stadt gefahren, die zwischen Warschau und Berlin liegt. Denn es hatte Mängel bei der Kommunikation zwischen deutschen und polnischen Behörden gegeben. “Das ist vom Informationsfluss nicht optimal gelaufen“, räumte Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring Frankfurt (Oder) ein. Die deutschen Ermittler hätten erst mit Verzögerung davon erfahren, dass die beiden Verdächtigen am Wochenende in Posen gefasst worden seien.
















