Costa Concordia: Genaue Vermissten-Zahl unklar
23.01.12
Die Rettungsteams setzen ihre Arbeit an der Costa Concordia fort.Foto: dpa bildfunk
Immer mehr Schaulustige auf Giglio
Unsicherheit bei den 'Costa Concordia'-Bergungsarbeiten vor Giglio: Wie viele Vermisste sind es wirklich? Nach dem Schiffbruch vor der italienischen Küste am 13. Dezember vermuten die Behörden inzwischen, dass sich mehrere blinde Passagiere an Bord befunden haben könnten.
Zivilschutz-Einsatzleiter Franco Gabrielli erklärte, dass die am Sonntag entdeckte Leiche einer Ungarin nicht in den offiziellen Listen eingetragen gewesen sei. Vier weitere Leichen seien bisher ebenfalls nicht identifiziert worden, anhand der Passagierlisten sei dies nicht möglich. Wegen dieser Ungenauigkeiten müsse noch von mindestens 24 Vermissten ausgegangen werden.
Am zehnten Tag nach der Havarie haben sich Taucher der italienischen Marine erneut den Weg zu unzugänglichen Bereichen des Kreuzfahrtschiffes freigesprengt. Sie wollen sich damit zwischen dem vierten und fünften Deck einen leichteren Zugang zu der Restaurantzone öffnen, um weiter nach Vermissten suchen zu können, teilte die Küstenwache mit.
Unter den bereits identifizierten Opfern sind nach Angaben von Carabinieri-Kommandant Rocco Carpenteri ein Deutscher, vier Franzosen - darunter ein Ehepaar - und je ein Mann aus Italien, Spanien und Ungarn.
Zivilschutz-Einsatzleiter Franco Gabrielli erklärte, dass die am Sonntag entdeckte Leiche einer Ungarin nicht in den offiziellen Listen eingetragen gewesen sei. Vier weitere Leichen seien bisher ebenfalls nicht identifiziert worden, anhand der Passagierlisten sei dies nicht möglich. Wegen dieser Ungenauigkeiten müsse noch von mindestens 24 Vermissten ausgegangen werden.
Am zehnten Tag nach der Havarie haben sich Taucher der italienischen Marine erneut den Weg zu unzugänglichen Bereichen des Kreuzfahrtschiffes freigesprengt. Sie wollen sich damit zwischen dem vierten und fünften Deck einen leichteren Zugang zu der Restaurantzone öffnen, um weiter nach Vermissten suchen zu können, teilte die Küstenwache mit.
Unter den bereits identifizierten Opfern sind nach Angaben von Carabinieri-Kommandant Rocco Carpenteri ein Deutscher, vier Franzosen - darunter ein Ehepaar - und je ein Mann aus Italien, Spanien und Ungarn.
Anwalt: Kapitän stand nicht unter Drogen
Der wissenschaftlich-technische Krisenausschuss tritt heute erneut zusammen, um darüber zu beraten, wann mit dem Abpumpen des Schweröls begonnen werden kann. Eine Entscheidung soll am Nachmittag bekanntgegeben werden. Ursprünglich hatten die Experten am vergangenen Wochenende damit anfangen wollen, doch wegen der weiteren Suche nach Vermissten auf dem Kreuzfahrtschiff verschoben sie die Arbeiten noch einmal.Francesco Schettino , der Kapitän des vor der italienischen Küste verunglückten Kreuzfahrtschiffs 'Costa Concordia' stand nach Angaben seines Anwaltes zum Zeitpunkt der Havarie nicht unter Drogeneinfluss. Das hätten entsprechende Untersuchungen zweifelsfrei ergeben, sagte Rechtsanwalt Bruno Leporatti.
Unterdessen bringen Fähren immer mehr Schaulustige auf die Insel Giglio, es kamen bereits Tausende. Schon an Bord werden Kameras und Handys gezückt - für Schnappschüsse von der gekenterten 'Costa Concordia'. Die Leute strömen auf den Felsen, der dem Wrack am nächsten liegt. Dort werden Erinnerungsfotos gemacht, Eltern posieren mit ihren Kindern.
















