Button gewinnt großes Ardennen-Spektakel vor Vettel
02.09.12
Jenson Button holte einen Start-Ziel-Sieg. Dahinter knallte esFoto: xpb.cc
Der Große Preis von Belgien hat den Formel-1-Fans mal wieder alles geboten, was den Rennsport ausmacht: Tolle Manöver, spannende Aufholjagden und einen spektakulären Unfall. Den besten Überblick auf der 7,004 km langen Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps behielt Jenson Button. Der McLaren-Pilot, der von der Pole Position ins Rennen gestartet war, siegte nach 44 Runden und 1:29:08,530 Stunden souverän.
Dahinter landeten zwei Piloten, die sich ebenfalls schon in die Siegerlisten von Spa eingetragen haben: Sebastian Vettel, von Platz 10 gestartet, wurde im Red Bull Zweiter vor Lotus-Pilot Kimi Räikkönen. Nicht minder überragend war die Leistung von Nico Hülkenberg. Der Force-India-Fahrer kämpfte sich von Startplatz 12 bis auf Rang 4 nach vorne. Auch Michael Schumacher ließ auf seinem Lieblingskurs sein ganzes Können aufblitzen. Der Jubilar, der in Spa seinen 300. Grand Prix fuhr, überquerte als Siebter die Ziellinie. Sein Mercedes-Kollege Nico Rosberg wurde Elfter. Marussia-Pilot Timo Glock beendete den 12. WM-Lauf der Saison auf Position 15.
Das Rennen begann absolut spektakulär: Button verteidigte die Spitze, Pastor Maldonado fabrizierte einen kapitalen Frühstart und dahinter krachte es gewaltig. Romain Grosjean fuhr in Lewis Hamiltons Auto und verursachte eine Massenkarambolage mit einem Millionenschaden. Nach der Kollision mit Hamilton knallte Grosjean auf den Sauber von Sergio Perez, hob ab und landete auf dem Ferrari von Fernando Alonso. Für Grosjean, Hamilton, Perez und Alonso war das Rennen in der 1. Kurve schon beendet. Doch alle vier hatten Glück, dass sich bei diesem gefährlichen, spektakulären Unfall, bei dem allen der Atem stockte, niemand verletzte.
Dahinter landeten zwei Piloten, die sich ebenfalls schon in die Siegerlisten von Spa eingetragen haben: Sebastian Vettel, von Platz 10 gestartet, wurde im Red Bull Zweiter vor Lotus-Pilot Kimi Räikkönen. Nicht minder überragend war die Leistung von Nico Hülkenberg. Der Force-India-Fahrer kämpfte sich von Startplatz 12 bis auf Rang 4 nach vorne. Auch Michael Schumacher ließ auf seinem Lieblingskurs sein ganzes Können aufblitzen. Der Jubilar, der in Spa seinen 300. Grand Prix fuhr, überquerte als Siebter die Ziellinie. Sein Mercedes-Kollege Nico Rosberg wurde Elfter. Marussia-Pilot Timo Glock beendete den 12. WM-Lauf der Saison auf Position 15.
Das Rennen begann absolut spektakulär: Button verteidigte die Spitze, Pastor Maldonado fabrizierte einen kapitalen Frühstart und dahinter krachte es gewaltig. Romain Grosjean fuhr in Lewis Hamiltons Auto und verursachte eine Massenkarambolage mit einem Millionenschaden. Nach der Kollision mit Hamilton knallte Grosjean auf den Sauber von Sergio Perez, hob ab und landete auf dem Ferrari von Fernando Alonso. Für Grosjean, Hamilton, Perez und Alonso war das Rennen in der 1. Kurve schon beendet. Doch alle vier hatten Glück, dass sich bei diesem gefährlichen, spektakulären Unfall, bei dem allen der Atem stockte, niemand verletzte.
Hülkenberg fährt sein bestes Ergebnis ein
Natürlich kam das Safety Car sofort auf die Strecke. Dahinter reihten sich Button, Räikkönen, Hülkenberg, di Resta und schon Schumacher ein. Vettel fiel auf Platz 12 Vettel zurück, Rosberg rutschte von ganz hinten auf Platz 13, Glock war 18. Nach vier Runden war die Strecke schon wieder sauber und das Rennen wurde wieder freigegeben. Kurz nach dem Re-Start krallte sich Hülkenberg den Finnen Räikkönen, Schumacher überholte einen Umlauf später di Resta. Aber es kam noch besser: In der 11. Runde schnappte sich Schumacher mit einem blitzsauberen Manöver den Lotus von Räikkönen und übernahm Platz 3 hinter Button und Hülkenberg.Auch Vettel fuhr ein beherztes, aggressives Rennen und kämpfte sich bis auf Platz 3 vor. In der 21. Runde krallte er sich sogar Schumacher. Nachdem alle Topfahrer ihren ersten Stopp hinter sich hatten, lag Button zur Hälfte des Rennens immer noch vorne vor Räikkönen, Hülkenberg, Webber, Massa, Vettel, Ricciardo und Schumacher. In der 28. Runde brauchten Hülkenberg, Webber und Massa jedoch erneut neue Reifen, in der 29. stoppte Räikkönen zum zweiten Mal. Damit rangierten wieder Vettel und Schumacher unmittelbar hinter Button.
Schumis Traum, in seinem 300. Grand Prix auf dem Podest zu landen, währte jedoch nur bis zur 34. Runde. Räikkönen zog mit frischen Reifen am Mercedes-Piloten vorbei. In der 36. Runde hatte das Mercedes-Team ein Einsehen und tauschte die maroden Reifen gegen neue. Auf Position 7 kam der 43-Jährige wieder zurück auf die Piste. Diesen Platz verteidigte der Rekordweltmeister bis ins Ziel. Da Schumacher nur von Platz 13 ins Rennen gegangen war und ihm gegen Rennende auch noch der 6. Gang ausfiel, wertete Schumacher seinen 7. Platz – mit Recht - als Erfolg. "Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor allem am Anfang. Am Ende müssten wir dann doch erkennen, dass wir mit den älteren Reifen Hasenfutter waren", sagte Schumi.
Auch für Vettel endete der Belgien-GP doch noch versöhnlich. Selten freute sich der Doppel-Weltmeister so über einen 2. Platz. In der WM machte Vettel (140 Punkte) wertvollen Boden auf Spitzenmann Alonso (164) gut, der wegen des Unfalls leer ausging. "Ich bin sehr glücklich mit dem 2. Platz, so kann es weitergehen", sagte der 24-Jährige.
Hülkenberg, der ein tolles, fehlerfreies Rennen fuhr und mit Platz 4 das beste Ergebnis seiner Karriere holte, rundete diesen aus deutscher Sicht erfolgreichen Tag ab. "Am Start sind viele schnelle Autos rausgeflogen. Das hat uns mit Sicherheit geholfen. Aber wir haben einen guten Job gemacht", fasste 'Hulk' treffend zusammen.
Für Grosjean und Maldonado hatten die Ereignisse beim bzw. nach dem Start noch ein Nachspiel. Die Rennkommissare sperrten den Unfallverursacher aus dem Lotus-Team für das nächste Rennen und brummten ihm zusätzlich eine Geldstrafe von 50.000 Euro auf. Maldonado wird wegen seines Frühstarts beim Italien-GP in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt.
















