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"Barbie": Rösler verspottet Merkel

07.09.10

Foto: dpa bildfunk

Gesundheitsminister auf Volksfest

Philipp Rösler hat bei einem Auftritt auf dem Gillamoos-Volksfest Kanzlerin Angela Merkel als "Barbiepuppe" verspottet. "Angela Merkel gibt es jetzt auch als Barbiepuppe", sagte Rösler. "Die kostet 300 Euro. Das heißt, die Puppe kostet nur 20 Euro. Aber richtig teuer werden die 40 Hosenanzüge."

Der Gesundheitsminister fügte immerhin erklärend an: "Ich habe schon immer Witze über meine Chefs gemacht." Aber nicht nur Kanzlerin Merkel war das Ziel seiner Reden. Mit einem Blick auf andere weibliche Kollegen wie den beiden CDU-Ministerinnen Kristina Schröder und Ursula von der Leyen sprach er von "Zickenterror".

Über die eigene Koalition meinte er: "Das ist keine Koalition, sondern manchmal eine schlagende Verbindung" - und die Regierung soll in den vergangenen zehn Monaten nichts getan haben: "Das waren genau die zehn Monate, die die Wirtschaft gebraucht hat, um sich zu erholen."

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"Es handelt sich um Satire"

Die Reaktionen auf Röslers schwungvolle Reden seitens Frau Merkel und den "zickigen" Kolleginnen sind bisher noch nicht bekannt. Aber Röslers Sprecher Christian Lipicki erklärte zur Sicherheit nochmal: "Es handelt sich um Satire." Äußerungen, die auf dem Gillamoos-Fest gemacht werden, "sind nicht dazu gedacht, bierernst genommen zu werden."

Ob die Kanzlerin der gleichen Meinung ist, weiß man nicht. Der Gillamoos ist auch außerhalb Bayerns bekannt für die besonderen Reden einiger Politiker. Ähnlich wie beim Politischen Aschermittwoch geben sich die Minister auch hier betont angriffslustig.

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