Siebenjähriger Brite sammelt 230.000 Euro für Haiti
27.01.10

Foto: AUTOIMPORT
Verschüttete Kinder, Obdachlose, Nahrungsmangel – die Fernsehbilder über die Erdbebenkatastrophe in Haiti machten den siebenjährigen Briten Charlie Simpson so traurig, dass er den Opfern unbedingt helfen wollte. Mit Erfolg: Britischen Medienberichten zufolge sammelte der Junge an nur einem einzigen Tag 53.000 Pfund (über 60.000 Euro) für die leidenden Kinder.
Der edle Spender radelte acht Kilometer durch einen Park in London, Paten wollten ihm für seine sportliche Leistung 500 Pfund zahlen. Dann hatte seine stolze Mutter Leonora die zündende Idee: Zusammen mit ihrem Sohn legte sie einen Account bei der Spenden-Website "JustGiving" an und erstellte ein Spendenformular, das sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreitete.
Der edle Spender radelte acht Kilometer durch einen Park in London, Paten wollten ihm für seine sportliche Leistung 500 Pfund zahlen. Dann hatte seine stolze Mutter Leonora die zündende Idee: Zusammen mit ihrem Sohn legte sie einen Account bei der Spenden-Website "JustGiving" an und erstellte ein Spendenformular, das sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreitete.
Besuch beim Premier
So kamen dank großzügiger Online-Spenden viel mehr als die angepeilten 500 Pfund zusammen. Und Charlies Fans zahlen munter weiter, 200 000 Pfund (230.000 Euro) sind bisher gesammelt worden. Charlie freut’s: Er kann ein Projekt des UN-Kinderhilfswerk Unicef in Haiti mit einem beachtlichen Betrag unterstützen. Und wurde dafür nun von der Frau des britischen Premierministers Gordon Brown empfangen.Der Siebenjährige zeigte sich vom Besuch bei Browns Familie völlig überwältigt. "Ich fuhr mit dem Fahrrad in der Downing Street und sogar ein bisschen im Haus herum. Ich habe mich gerne mit den Jungs (von Brown) über Radfahren unterhalten."






