Vulkanausbruch auf Island - Ausnahmezustand
23.05.11
Vulkanausbruch auf IslandFoto: dpa bildfunk
Gletscher droht zu schmelzen
In Island ist in der vergangenen Nacht der Vulkan Eyjafjalla unter einem Gletscher ausgebrochen. Aus Angst vor einer gewaltigen Flutwelle haben die Behörden hunderte Menschen evakuiert - sogar der Flugverkehr zwischen Europa und Nordamerika musste umgeleitet werden.
Es ist ein beeindruckendes Natursschauspiel: Mitten in der Eiswüste toben Lava und Asche. Unter dem Eyafjallagletscher wird es richtig heiß. Weil die Behörden gewatige Mengen schmelzenden Eises fürchten, wurden knapp 700 Menschen in Sicherheit gebracht, die meisten von umliegenden Höfen oder kleineren Dörfern.
Ein weiteres Problem: Durch den Ausbruch wurde so viel Asche in die Luft geblasen, dass inzwischen der Luftverkehr behindert wird. Die Flughäfen Islands bleiben vorübergehend komplett geschlossen. Internationale Flüge von Europa an die Westküste Nordamerikas, die über Island führen, wurden weiträumig umgeleitet.
Der Ejafjalavulkan war zum letzten Mal vor 200 Jahren ausgebrochen. Im ganzen Land gibt es noch mehr als 30 aktive Vulkane, die häufig Lava und Asche ausstoßen - meist jedoch ohne gravierende Folgen. Mit gut 300.000 Einwohnern ist Island eines der am dünnsten besiedelten Staaten Europas.
Es ist ein beeindruckendes Natursschauspiel: Mitten in der Eiswüste toben Lava und Asche. Unter dem Eyafjallagletscher wird es richtig heiß. Weil die Behörden gewatige Mengen schmelzenden Eises fürchten, wurden knapp 700 Menschen in Sicherheit gebracht, die meisten von umliegenden Höfen oder kleineren Dörfern.
Ein weiteres Problem: Durch den Ausbruch wurde so viel Asche in die Luft geblasen, dass inzwischen der Luftverkehr behindert wird. Die Flughäfen Islands bleiben vorübergehend komplett geschlossen. Internationale Flüge von Europa an die Westküste Nordamerikas, die über Island führen, wurden weiträumig umgeleitet.
Der Ejafjalavulkan war zum letzten Mal vor 200 Jahren ausgebrochen. Im ganzen Land gibt es noch mehr als 30 aktive Vulkane, die häufig Lava und Asche ausstoßen - meist jedoch ohne gravierende Folgen. Mit gut 300.000 Einwohnern ist Island eines der am dünnsten besiedelten Staaten Europas.












