Boeing gewinnt Zweikampf um Milliardendeal
09.03.10

Foto: dpa bildfunk
US-Konzern Boeing hat freie Bahn zum Tankjet-Jahrhundertdeal
Airbus ist vorzeitig aus dem Zweikampf mit Boeing um einen milliardenschweren Auftrag der US-Luftwaffe ausgestiegen. Die US-Regierung möchte 179 Tankflugzeuge im Wert von 35 Milliarden Dollar kaufen. Der Grund für den Rückzug ist die "Voreingenommenheit" der US-Regierung, so Airbus-Chef Thomas Enders.
Der Airbus-Konzern EADS zog die Konsequenzen und nahm das eigene Angebot zurück, "es geht hier nicht mehr um das beste Tankflugzeug und auch nicht um einen fairen Wettbewerb", so Enders weiter. Der US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte bereits 2009 erklärt, dass die USA auch ausschließlich mit einem Angebot vom US-Konzern Boeing leben könnten.
Bereits vor drei Monaten hatte Northrop Grunman (NGC), der US-Partner von Airbus, damit gedroht sein Angebot zurückzuziehen. Unfaire Wettbewerbsbedingungen waren auch damals der Grund: Boeing hatte Einblick auf das Airbus-Preisangebot erhalten und konnte sein eigenes Angebot dementsprechend anpassen. Der Milliardenauftrag war eigentlich schon 2008 an NGC vergeben worden, nur auf Grund einer Klage von Boeing kam es zu einer erneuten Aussschreibung. "Die jetzige Ausschreibung ist klar maßgeschneidert auf den kleineren und weniger leistungsfähigeren Flieger der Konkurrenz", begründete Airbus-Chef Enders den endgültigen Ausstieg.
Der Airbus-Konzern EADS zog die Konsequenzen und nahm das eigene Angebot zurück, "es geht hier nicht mehr um das beste Tankflugzeug und auch nicht um einen fairen Wettbewerb", so Enders weiter. Der US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte bereits 2009 erklärt, dass die USA auch ausschließlich mit einem Angebot vom US-Konzern Boeing leben könnten.
Bereits vor drei Monaten hatte Northrop Grunman (NGC), der US-Partner von Airbus, damit gedroht sein Angebot zurückzuziehen. Unfaire Wettbewerbsbedingungen waren auch damals der Grund: Boeing hatte Einblick auf das Airbus-Preisangebot erhalten und konnte sein eigenes Angebot dementsprechend anpassen. Der Milliardenauftrag war eigentlich schon 2008 an NGC vergeben worden, nur auf Grund einer Klage von Boeing kam es zu einer erneuten Aussschreibung. "Die jetzige Ausschreibung ist klar maßgeschneidert auf den kleineren und weniger leistungsfähigeren Flieger der Konkurrenz", begründete Airbus-Chef Enders den endgültigen Ausstieg.

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