Ägypten: Drei Deutsche ertrinken bei Glasboot-Unfall
10.02.12
Vor der ägyptischen Küste des Roten Meeres können Touristen Touren mit Glasbooten und Glasboden-U-Booten buchen.Foto: dpa bildfunk
Boot prallte gegen Korallenriff
Es sollte ein fröhlicher Ausflug zu Korallen und bunten Fischen werden und endete als Tragödie. Während eines Ausfluges mit einem Glasboden-Tauchboot im Roten Meer sind ein Ehepaar aus Deutschland und ein neunjähriger Junge ertrunken.
Die ägyptischen Staatsmedien meldeten, nach ersten Ermittlungen habe das U-Boot wegen des hohen Wellengangs stark hin und her geschaukelt. Der empfindliche Glasboden sei dann mit Wucht gegen das Riff geprallt und zersplittert. Neben der ägyptischen Besatzung waren insgesamt 16 Touristen an Bord: zwölf Deutsche und vier Schweizer. Vier Deutsche wurden laut Polizeibericht später wegen Verletzungen behandelt, die sie sich zugezogen hatten, als sie aus der Öffnung des Tauchbootes herauskletterten. Nach unbestätigten Angabensind unter den Verletzten auch Angehörige des Kindes.
Den Tod des Ehepaares schilderte die Polizei folgendermaßen: "Der 53 Jahre alte Mann konnte sich retten und blieb zunächst unverletzt. Doch als er merkte, dass seine Frau (51) noch in dem Boot war, tauchte er hinab, um sie zu retten, und starb ebenfalls."
Die ägyptischen Staatsmedien meldeten, nach ersten Ermittlungen habe das U-Boot wegen des hohen Wellengangs stark hin und her geschaukelt. Der empfindliche Glasboden sei dann mit Wucht gegen das Riff geprallt und zersplittert. Neben der ägyptischen Besatzung waren insgesamt 16 Touristen an Bord: zwölf Deutsche und vier Schweizer. Vier Deutsche wurden laut Polizeibericht später wegen Verletzungen behandelt, die sie sich zugezogen hatten, als sie aus der Öffnung des Tauchbootes herauskletterten. Nach unbestätigten Angabensind unter den Verletzten auch Angehörige des Kindes.
Den Tod des Ehepaares schilderte die Polizei folgendermaßen: "Der 53 Jahre alte Mann konnte sich retten und blieb zunächst unverletzt. Doch als er merkte, dass seine Frau (51) noch in dem Boot war, tauchte er hinab, um sie zu retten, und starb ebenfalls."
Schlechtes Wetter: Hätte das U-Boot nicht starten dürfen?
In einem ersten Bericht der ägyptischen Behörden hatte es geheißen, die drei Todesopfer seien ein Ehepaar und sein Sohn. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Junge nicht mit den anderen beiden Todesopfern verwandt ist. Woher in Deutschland die Opfer kommen, war zunächst unklar. Das Auswärtige Amt hat sich nach eigenen Angaben in den Fall eingeschaltet. Der deutsche Generalkonsul informiere sich in Hurghada über den Stand der Ermittlungen.Das Boot war in dem ägyptischen Badeort Hurghada gestartet und sollte die Urlauber in das Gebiet rund um die Insel Magawisch bringen. "Wir haben hier seit Tagen hohe Wellen und Sandsturm - vielleicht hätte das U-Boot bei diesem Wetter nicht in See stechen sollen", sagte der Betreiber einer Tauchschule in Hurghada.
Vor der ägyptischen Küste des Roten Meeres können Touristen Touren mit Glasbooten und Glasboden-U-Booten buchen, in denen man fast wie ein Taucher die bunte Unterwasserwelt bestaunen kann.















