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Achtung: GMX-Konten geknackt!

13.07.12 17:32
Hacker verschicken Spam-Mails über geknackte GMX-Accounts.Hacker knacken im großen Stil GMX-Accounts und verschicken Spam-Mails.
Foto: dpa bildfunk

Passwörter sind oft leicht zu knacken

Seit mehreren Tagen machen Berichte im Internet über gehackte GMX-Mail-Konten die Runde. Hintergrund soll eine großangelegte Spamoffensive sein. Betrüger verschaffen sich Zugang zu den Mail-Konten und verschicken dann unerwünschte Spam-Mails an die Adressen in der Kontaktliste des ahnungslosen Nutzers.

Mittlerweile hat auch GMX die Angriffe bestätigt. Seit letztem Freitag würden sich Anfragen von Nutzern häufen, die beschreiben, dass Spam von ihren E-Mail-Accounts versendet würden, zitierte 'stern.de' einen Sprecher des Unternehmens. Die Konten der Opfer würden von GMX sofort gesperrt, um weiterem Missbrauch vorzubeugen, heißt es weiter.

Die Angreifer gelangen oftmals sehr einfach in den Account, da die Nutzer ein sehr einfaches, leicht zu erratendes Passwort benutzen. Sie probieren dann einfach mögliche Passwörter aus, bis sie drin sind. Die am häufigsten verwendete Zeichenfolge bei Passwörtern ist "123456", wie sowohl aus einer Studie von Convios Consulting als auch aus einer Auswertung gestohlener Passwörter der Seite 'RockYou' hervorgeht.

Bei den Versuchen, das Passwort herauszufinden, sind die Spammer offenbar sehr ausdauernd. Einige Nutzer würden über hunderte, teils tausende Login-Versuche berichten, wird in vielen Medien übereinstimmend berichtet.

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Gehackte Konten sind bares Geld wert

Haben die Angreifer Zugang zu den Konten, schicken sie sofort Mails. Diese enthalten dabei einen Link zu einer Webseite, auf der Präparate zur Förderung der Fettverbrennung, sogenannte Fatburner, oder andere Medikamente angeboten werden.

Das auf IT-Security spezialisierte Unternehmen 'G Data' rät Empfängern solcher Mails daher, die Nachrichten umgehend zu löschen. Nutzer von GMX und weiteren Mail-Dienstleistern sollten außerdem ihre Zugangs-Passwörter überprüfen und durch starke und sichere Kennwörter ersetzen.

Gehackte, noch gültige Mail-Adressen, sind in Kreisen von Cyberkriminellen bares Geld wert. Nach Beobachtungen von 'G Data' werden eine Million valide E-Mail-Adressen für 199 US-Dollar gehandelt. Gehackte E-Mail-Accounts kosten je nach Besitzer und Inhalt des Kontos, beziehungsweise Verbindungen zu anderen Internetdiensten wie Paypal oder Ebay, zwischen wenigen Cent bis zu mehreren Euro. Besonders teuer sind E-Mail-Adressen zu Packstationen. Je nach Konfiguration zahlen kriminelle Kreise hierfür zwischen 15 und 65 Euro.

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