Abfall in Schmuggel-Zigaretten: Müllverbrennung über die eigene Lunge
12.08.12
Experten fanden in den geschmuggelten Glimmstängeln unter anderem Rattenkot und Mäuseteile.Foto: dpa bildfunk
Experten warnen vor Fremdstoffen
Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, ist nichts Neues. Nun wurde bekannt: Wer geschmuggelte Glimmstängel raucht, erhöht nicht nur sein Krebsrisiko, sondern inhaliert zudem Müll. Dies belegen aktuelle Zahlen des Zollkriminalamts nach einem Bericht der 'Bild am Sonntag'.
"Die gefundenen Fremdstoffe im Tabak von gefälschten und illegalen Zigaretten haben dramatisch zugenommen. Wir haben gesundheitsgefährdende Kautschukpartikel aus Autoreifen, Kunststoffteile aus geschredderten CDs, Nylonfäden, Metallsplitter, Rattenkot und Mäuseteile in Schmuggel-Zigaretten gefunden", sagte ein Sprecher der Kölner Behörde dem Blatt.
Das erschreckende Fazit nach der Untersuchung der sichergestellten Zigaretten anhand des zolleigenen Systems TIZIAN (Tabakinhaltsstoff- und Zigarettenanalyse): "Die Raucher verbrennen den Müll über die eigene Lunge“, so die Zollfahnder. Das sei sehr schädlich für die Betroffenen.
"Die gefundenen Fremdstoffe im Tabak von gefälschten und illegalen Zigaretten haben dramatisch zugenommen. Wir haben gesundheitsgefährdende Kautschukpartikel aus Autoreifen, Kunststoffteile aus geschredderten CDs, Nylonfäden, Metallsplitter, Rattenkot und Mäuseteile in Schmuggel-Zigaretten gefunden", sagte ein Sprecher der Kölner Behörde dem Blatt.
Das erschreckende Fazit nach der Untersuchung der sichergestellten Zigaretten anhand des zolleigenen Systems TIZIAN (Tabakinhaltsstoff- und Zigarettenanalyse): "Die Raucher verbrennen den Müll über die eigene Lunge“, so die Zollfahnder. Das sei sehr schädlich für die Betroffenen.
Das Schmuggel-Geschäft floriert
Allein im letzten Jahr wurden rund 22 Milliarden Schmuggel-Zigaretten in Deutschland geraucht, das Geschäft mit den Billig-Glimmstängeln floriert. Meist werden sie in Großstädten und an den Grenzen für fast die Hälfte des normalen Stangenpreises verkauft.2011 konnten laut dem Bericht circa 200 Millionen Stück sichergestellt werden. Seit Jahresbeginn stieg die Zahl um 20 Prozent. Am häufigsten kommt die Schmuggelware aus China und Russland.
















