EU-Kommissionspräsidentin besucht Kiew Von der Leyen sprachlos angesichts der Leichen in Butscha


Mit dem Zug war EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Kiew gekommen. Schaudern - als sie im Vorort Butscha an ein Massengrab mit Zivilisten geführt wird und dort mehr als 20 Leichensäcke zu sehen bekommt.

Mit dem Zug war EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Kiew gekommen. Schaudern - als sie im Vorort Butscha an ein Massengrab mit Zivilisten geführt wird und dort mehr als 20 Leichensäcke zu sehen bekommt.
Mit dem Zug reiste heute EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in die Ukraine. Sie ließ sich direkt an ein Massengrab in Butscha führen.
„Hier ist das Undenkbare passiert. Wir haben das grausame Gesicht von Putins Armee gesehen. Wir haben die Rücksichtslosigkeit und Kaltherzigkeit gesehen“, sagte von der Leyen.
In Butscha waren nach Abzug der russischen Truppen hunderte tote Zivilisten gefunden worden.
Spezialisten suchen jetzt hier die Straßen ab. Sie entschärfen Minen, fin-den Blindgänger und scharfe Munition.
Wachmann Mykola war russischer Gefangener. Er berichtet von wahllosen Morden, kurz vor dem Rückzug der Russen: "Erst haben sie die erschossen, die weg-gerannt sind. (...) Und dann haben sie jeden erschossen, den sie gesehen haben. Da war eine Frau, sie ist stehen geblieben. Sie haben sie getötet."
Am Morgen war der Bahnhof von Kramatorsk von zwei Raketen getroffen worden. Dort warteten Menschen, die aus Angst vor Angriffen die Stadt verlassen wollten. Vier Kinder und 35 Erwachsene sind tot, hundert weitere Menschen sollen verletzt worden sein - durch messer-scharfe Splitter.
Kramatorsk liegt im Osten der Ukraine, gehört zum Donezk- Gebiet, das prorussische Separatisten für sich beanspruchen. In den angrenzenden Regionen ziehen sich russische Truppen zusammen für eine neue Offensive.
Der Kreml bestritt, die Raketen auf Kramatorsk abgefeuert zu haben. Ein Sprecher räumte aber erstmals heftige Verluste ein. „Wir haben erhebliche Truppen-Verluste und es ist eine große Tragödie für uns“, so Kremlsprecher Dmitri Peskow. Konkrete Zahlen nannte er nicht.
Der Krieg in der Ukraine war auch das zentrale Thema beim Antrittsbesuch des Bundeskanzlers in England. Scholz glaubt an die Macht der Sanktionen. "Diese Sanktionen sind hochwirksam. Denn tatsächlich ist Russland auf Importe angewiesen als beste Technologien betrifft“, so Scholz.
EU-Präsidentin von der Leyen traf am Nachmittag den ukrainischen Präsident Selenskyj. Ihm sicherte sie weitere schnelle Hilfe zu. Außerdem sei das Ziel der Kommission, den Aufnahmeantrag der Ukraine in die EU dem Rat noch in diesem Sommer zur Prüfung vorzulegen.
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