Katastrophenmediziner Dr. Johannes Schad in Kiew Holzöfen und Decken sollen Ukrainer durch den Winter bringen


Nach einem milden Herbst folgen in der Ukraine nun die Minusgrade. Die Überbrückung des Winters sei die größte Sorge der Ukrainer. Die Menschen würden derzeit noch versuchen, sich mit Öfen warm zu halten, sofern die Gas- und Stromversorgung unterbrochen ist. “Der Kältetod ist ein sehr bedrohliches Szenario”, sagt Dr. Johannes Schad, Katastrophenmediziner und Notarzt, der aktuell für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Kiew ist. Das DRK ist an der Winterhilfe im Kriegsland beteiligt: Es seien Notstrom-Aggregatoren beschafft, 7.000 Holzöfen sowie Decken bestellt worden.