Spätnachmittags in einem Zug von Hamburg nach Stuttgart. Ein 19-Jähriger will sein Handy laden, steckt das Kabel in eine solche Steckdose. Die Folge: Ein Stromschlag. Er hat Glück im Unglück, keine ernsthaften Verletzungen, aber zunächst Schmerzen.
Gleicher Tag, anderer Zug. Eine Frau will ihr Handy laden. Die Konsequenz: Ein Stromschlag - mit anschließendem Herzrasen.
Es sind die jüngsten Beispiele von Fällen, die sich in den vergangenen Wochen in diversen Zügen häufen. Die Bundespolizei warnt vor womöglich manipulierten Steckdosen. Die betroffenen Bahngesellschaften teilen uns mit:
„Selbstverständlich hat die Sicherheit unserer Reisenden zu jeder Zeit höchste Priorität. Deshalb wollen wir nicht nur die genannten Fälle so schnell wie möglich aufklären, sondern führen auch regelmäßige Technikchecks in unseren Fahrzeugen durch.“
„(...)Die Steckdosen in unseren Zügen werden regelmäßig überprüft. Sollten Fahrgäste Unregelmäßigkeiten an Steckdosen oder anderer Ausstattung feststellen, bitten wir, dies dem Zugpersonal zu melden.“
Aber wie können Fahrgäste gefährliche Steckdosen erkennen? Feuerwehrmann Uwe Pietsch-Kropf zeigt es uns in einem Experiment. Aber Vorsicht: Bitte nicht selbst zu Hause nachmachen.
Ob DAS zu den Stromschlägen geführt hat, oder Unbekannte die Steckdosen womöglich absichtlich manipuliert haben - die Bundespolizei ermittelt noch.
Und wenn es doch mal die Zugsteckdose sein muss: Diese am besten immer einmal mehr checken!