Nur mit einem mulmigen Gefühl trauen sich Sarah und Maurice Althoff, durch das Fenster zu schauen. Bis vor wenigen Tagen war das hier noch ihr Zuhause. Jetzt ist davon kaum noch etwas übrig. Fast alles ist verbrannt.
Innen Freistand
"Alles schwarz, alles voll mir Russ"
Auslöser des Feuers: ein Saugroboter. Ähnlich, wie dieses Modell. Als das Gerät anfängt, zu brennen, ist die Familie zum Glück nicht zuhause. Denn neben den Flammen geht von dem brennenden Roboter noch eine andere Gefahr aus...
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Gerade einmal 24 Stunden sind Sarah, ihr Mann und die zwei kleinen Kinder im Urlaub. Eigentlich wollten die vier entspannen, . Aber am Morgen klingelt das Telefon.
Maurice Althoff, Familienvater
„Dann kam ein Anruf von unserer guten Freundin und Nachbarin, die sich um unsere Katze und die Kaninchen im Garten kümmern wollte. Ja und sie sachte dann: bei euch brennt's“
Erst kurz vorher hatte sich die Familie einen neuen Saugroboter im Internet bestellt. Gut 400 Euro hat er gekostet. Keine Billigware also. Offenbar fängt der Sauger an zu brennen, als er in der Ladestation steht.
Sarah Althoff, Mutter
"Man hört ja oft, dass Kurzschluss ja pasiseren kann, oder wenn Kabel kaputt ist oder so... aber bei nem Gerät was nicht mal ne Woche alt ist?!"
Die Gefahr geht vor allem von den Akkus der Roboter aus, erklärt uns die Feuerwehr in Köln.
Ulrich Laschet, Feuerwehr Köln „…die Versicherungen stellen immer mehr fest, dass als Brandursache ein Akku ist und dass in den meisten Fällen Lithium-Ionen-Akku, weil hier halt die Gefahr am größten ist, wenn er nicht ordnungsgemäß verwendet wird oder wenn eine Beschädigung vorliegt, dass ein Feuer entstehen kann“
Die dabei austretenden Gase sind extrem giftig. Atmet man sie zu lange ein, kann das lebensgefährlich werden.
Ulrich Laschet, Feuerwehr Köln „…Also wenn sie natürlich direkt vor Ort sind, ist am besten erstmal stromlos machen, aber das wirklich nur, wenn Sie das direkt im Anfangsstadium sehen. Ansonsten kann ich Ihnen nur raten verlassen Sie sofort den Raum.“
Von der Einrichtung, den Kleidungsstücken, einfach all dem Besitz ist nichts mehr übriggeblieben. Die vier haben nur noch das, was in ihrem Urlaubsgepäck war.
Maurice, Althoff Familienvater
"Spielsachen, ja klar kann man sagen, ist alles ersetzbar, aber für ne drei- und ne sechsjährige sind die Lieblingsspielsachen nicht nicht einfach ersetzbar."
Leider hat die Familie versäumt, eine Hausratsversicherung abzuschließen. Deswegen hat eine gute Freundin eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
Der Hersteller des Saugroboters will den Fall genau untersuchen und Amazon, die Plattform, die die Geräte vertreibt, versichert uns:
Zitat vorlesen:
„Wir haben das genannte Produkt für die Dauer der Untersuchung entfernt.“
Sarah und ihre Familie wollen das alles nun erst einmal verarbeiten. Momentan wohnen die vier bei den