So viel Schnee in so kurzer Zeit, das stellt selbst die Einsatzkräfte in Schmitten (Hessen) vor Probleme: "Den Retter zu retten, ja das gehört halt auch dazu."
Im Taunus in Hessen blockieren am Abend Schnee, abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume die Straßen, dutzende Fahrzeuge stecken fest:
Sandro Zehner, Landrat Rheingau-Taunus: "Zwischen Eltville und Schlangenbad, dort hatten wir über hundert Menschen, die wir aus ihren Fahrzeugen evakuieren mussten. Dort stehen jetzt noch 35 Lkw, die abgestellt sind, die Fahrer auch evakuiert sind."
Zur Sicherheit haben Schüler und Betreuer die Nacht in dieser Schule in Wiesbaden verbracht, weil die Schulbusse nicht mehr durchkamen.
Auf den schneeglatten Straßen haben selbst die Helfer Probleme, wie etwa zu diesem Unfallort mit drei Verletzten in Thüringen zu kommen:
Toni Hammerschmidt, Feuerwehr Gefell: "Die Maschinisten sind angewiesen, entsprechend langsam zu fahren, da es auch für uns selber eine Gefahr darstellt."
In dem Schnee- und Glatteis-Streifen quer durch Deutschland von West nach Ost bleiben viele gerade an Steigungen hängen: "Der Winterdienst ist jetzt zwei bis dreimal gekommen in-nerhalb von fünf Stunden. Und das ist einfach bei so ner Schneemenge einfach zu wenig."
Zum Glück aber gibt es die vielen Helfer, wie auch am späten Abend in Nordrhein-Westfalen:
Kai Tillmann, Abschleppdienst-Fahrer: "Ich mach' den Job viel zu gerne, um zu sagen, dass ich eigentlich jetzt nachhause möchte. Bei dem Wetter macht's erst recht Spaß."
Und davon gibt es jetzt noch mehr: Fast deutschlandweit schneit es weiter, sogar bis ins Flachland.