Mehr als 80 % der Brutstätten der Tigermücke befinden sich in privaten Gärten und Balkonen. Dafür reicht ihnen schon ein bisschen Wasser: Dort können sie ihre winterfesten Eier ablegen, aus denen im Frühjahr dann die Larven schlüpfen.
Xenia Augsten, die die Stechmückenplage bekämpft, guckt sich an, wo genau unsere Kollegin Julia Jaegler in ihrem Garten suchen sollte: Gießkanne, Blumentopf, Spielzeuge. Typische Brutstätten gibt es im Garten so einige.
Es ist natürlich keine große Menge, aber Tigermücken reichen schon 1 bis 2 Zentimeter Wassertiefe, um eine Brut erfolgreich durchzubringen. Ein wenig Feuchtigkeit auf Schaukel oder Rutsche reicht dagegen nicht. Damit erst gar keine Larven schlüpfen, sobald es warm wird, müssen wir jetzt die Eier loswerden!
So einen Hochdruckreiniger kann man dann benutzen, wenn man jetzt zum Beispiel eine sehr große Fläche hat, beispielsweise bei einer Regentonne. Einfacher ist es oft, die Gefäße zu schrubben - besonders an den Rändern, wo mal das Wasser stand .
Wenn die Gefäße sauber sind: Entweder drinnen trocken lagern - oder draußen umgekippt stehen lassen. So können wir alle dazu beitragen, dass nächstes Jahr wieder weniger Tigermücken durch die Gegend schwirren.