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Im Ernstfall richtig handeln: Wie gut sind wir auf Evakuierungen vorbereitet?

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Zwei Familien, eine aus dem ländlichen Oberaußem und eine aus der Stadt, wurden einem Evakuierungstest unterzogen, bei dem sie innerhalb von zehn Minuten das Nötigste packen sollten. Katastrophenschutz-Experte Andreas Kling beobachtete sie und gab Tipps zu wichtigen Utensilien. Während Beate und Ricarda aus Oberaußem die vollen zehn Minuten nutzten und viele Dokumente sowie etwas zu essen einpackten (Beate betonte die Wichtigkeit von Rentenunterlagen für den "Worst Case"), waren Petra und Lilly aus der Stadtwohnung deutlich schneller. Sie packten Handy, Tabletten, einen multifunktionalen Schal, Geld und Wasser ein. Kling betonte, dass Rucksäcke praktischer seien als Koffer und das Digitalisieren von Dokumenten Platz spare. Er hob hervor, dass Dokumente, Bargeld, Handy und Wasser die vier essentiellsten Dinge sind, die man im Notfall dabei haben sollte, da alles andere leichter ersetzbar ist. Beide Familien hatten diese Kernpunkte bedacht, doch das Stadttteam war effizienter. Eine gute Vorbereitung sei unabhängig vom Wohnort entscheidend.

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