Der 10. Januar könnte ein Schicksalstag für das britische Königshaus werden, denn dann erscheint Prinz Harrys Biografie. Und in der kommt besonders einer nicht gut weg: Harrys Bruder William.
„Man hat ja bislang immer schon gesagt: Das Verhältnis zwischen den beiden ist nicht gut, es ist unterkühlt. Aber wenn man den eigenen Bruder, mit dem man durch dick und dünn gegangen ist, wenn man den als seinen Erzfeind bezeichnet, dann sagt man ganz deutlich: Nicht nur, diese Beziehung ist schlecht, sondern diese Beziehung ist am Ende.“
Im Vergleich zu der Ende 2022 erschienenen Netflix-Doku soll Harry im Buch eine deutlichere Sprache wählen.
„Es ist jetzt nicht mehr generell "Ich habe mich unwohl gefühlt" oder "Die Familie und die Institution waren böse zu mir". Harry macht ganz direkte und persönliche Angriffe auf Mitglieder der Königsfamilie. Allen voran greift er seinen Bruder an, William, aber auch seinen Vater, König Charles.“
Aber: Gibt es noch Hoffnung auf eine Versöhnung der Brüder? Schließlich sagt man doch, Blut sei dicker als Wasser.
„Im Moment sehe ich diese Wahrscheinlichkeit nicht. Harry ist stinksauer auf seinen Bruder. Er beschwert sich darüber, dass sein Bruder Zeit seines Lebens die Rolle als "ich bin der ältere" und "Ich bin der künftige König" ausgespielt hat - ausgespielt hat auf seine Kosten.“
Nicht umsonst heißt Harrys Buch „Reserve“ – Reserve für seinen Bruder. Wie und ob der auf das Buch reagieren wird, bleibt abzuwarten.