Unsere Reporterinnen unterziehen verschiedenen Müllbeutelmarken den Härtetest. Dabei erleben sie einige Überraschungen:
„Ahhh nein! Müssen wir noch was sagen? Mir fehelne echt die Worte“
Bevor wir auflösen welcher Müllbeutel hier so gnadenlos durchfälllt, wollen wir wissen: Was macht den Alltagshelfer eigentlich aus?
"ich gucke so ein bisschen auf die Nachhaltigkeit, auf das Material und auch auf den Preis."
"das? Die passen. Passende Größe Und eventuell mit Duft."
"immer dieselbe Marke? Dann klappt's."
Nur, welche Marke? In unserem Test nehmen wir vier Produkte unter die Lupe: ein teures und ein günstiges Markenprodukt, ein Biomüllbeutel und eine billige Eigenmarke. Unsere Reporterinnen Janina und Jana machen sich ein erstes Bild:
"Fangen wir mit der teuersten Variante an..."
"DAs Material fühlt sich sehr, sehr hochwertig und dick an."
Ein großer Unterschied zum billigsten Produkt:
"Fühlt sich definitiv schlechter an als der teure, als das Markenprodukt, ist halt sehr dünn. Ist vielleicht eher was für den Kostmetikmülleimer."
"Jetzt tun wir mal was für die Umwelt, aus 95 Prozent aus recyceltem Platsik". + "Sehr sehr hochwertiges Material, erster Eindruck zumindesten"
"Kommen wir zur etwas günstigeren Marke." "Ich glaub die sind noch dünner als die günstigen." "Dicker Minuspunkt, keine Tragehenkel, keine Zubänder"
Doch ist eine dünne Tüte automatisch weniger stabil? Janina und Jana machen den test: Wie viele Liter getränkeflaschen können die Beutel halten ohne zu reißen?
"Was war das? Der ist einfach schon aufgegangen" + "Das teure Markenprodukt hat sofort den geist aufgegeben. Das ist das teuerste Ding".
Das Markenprodukt, bei dem der Beutel 36 Cent kostet, hat keine zwei Liter standgehalten. Ob das Bioprodukt mit 24 Cent pro Beutel mehr kann?
"Ist schon ein Loch drin. Das kann doch nicht sein".
Trotzdem passen in den Biobeutel insgesamt 12 Liter.
"Wie heftig, diese Bänder, die halten das alles aus."
Das günstige Markenprodukt ist an der Reihe, hier kostet ein Beutel gerade mal 11 Cent. Die eckigen Tetrapacks streckt die Tüte problemlos weg:
"selbst an den Händen wo ich es festhalte reißt es einfach nicht."
14 Liter passen in die Tüte, damit geht die günstige Marke schon mal in Führung. Ob die noch billigere Eigenmarke da mithalten kann?
"15, 16! Krasser scheiß!" 16 Liter in unserem günstigen Beutel in unserem test!"
Belastbar und billig: Runtergerechnet kostet ein Beutel der Eigenmarke gerade mal 5 Cent.
Und beim anschließenden Test mit Flüssigkeiten haben alle Müllbeute gleichermaßen dicht gehalten.
Aber nach diesem Versuch ist wohl klar: Für die Superhelden unter den Müllbeuteln müssen Sie nicht viel Geld ausgeben.