Krystena Murrays Wunsch nach einem eigenen Kind verwandelte sich in einen absoluten Albtraum! „An so etwas habe ich nie gedacht! Das war nie ein Gedanke in meinem Kopf – bis es passierte!“
Denn der Frau aus dem US-Bundesstaat Georgia wurde bei ihrer Kinderwunschbehandlung der falsche Embryo eingepflanzt. Schon bei der Geburt im Jahr 2023 fällt der Fehler auf: Krystena und der Samenspender sind weiß, haben blauen Augen und blonde Haare: Das Baby ist allerdings schwarz. "Ich würde sagen, mein erster Gedanke war: ,Er ist wunderschön.' Mein zweiter Gedanke war: ,Was ist passiert? Haben sie den Embryo vermasselt oder haben sie das Sperma vermasselt? Und wenn sie den Embryo vermasselt haben, kann dann jemand meinen Sohn nehmen?' Das alles geschah innerhalb der ersten 10 oder 15 Sekunden, nachdem ich ihn gesehen hatte."
Die 41-Jährige macht dennoch einen DNA-Test. Das Ergebnis: Sie ist nicht die leibliche Mutter! „Ich hatte Fremde, die in der Öffentlichkeit auf uns zukamen und fragten, wessen Kind ich habe. Ich hielt sein Leben so geheim wie möglich, um ihn zu schützen.“
Nach einem monatelangen Sorgerechtsstreit muss Krystena das Kind dann den leiblichen Eltern übergeben. „Ein Baby auszutragen, sich in es zu verlieben, es zur Welt zu bringen und diese einzigartige, besondere Bindung zwischen Mutter und Baby aufzubauen – und dann wird es mir wieder weggenommen. Davon werde ich mich nie ganz erholen.“
Die Fruchtbarkeitsklinik räumte zwar einen Fehler ein, doch was mit Krystenas Embryo passiere, weiß die 41-Jährige bis heute nicht. „Sie haben mein Leben zerstört. Es hat das Leben seiner Eltern beeinflusst, die ihr Kind in den ersten fünf Monaten nicht bekommen haben. Was auch immer getan werden muss, um jeden zu schützen, der versucht, seine eigene Familie zu gründen“ Darum will sie die Fruchtbarkreisklinik nun verklagen. „Damit so etwas nicht noch einmal passiert.“