Es sind verstörende Szenen!
Die Hamas-Geiseln werden von ihren Entführern nach etwa 50 Tagen in die Freiheit entlassen. Doch bei der Übergabe lächeln sie ihren Peinigern ins Gesicht. Winken ihnen zu und klatschen sich sogar ab. Was steckt hinter diesem Verhalten?
Ist hier wirklich echte Sympathie zu sehen oder ist das pure Inszenierung?
Politikwissenschaftler Peter Neumann: „Die Hamas versucht das geschickt zu inszenieren. Sie möchte ernst genommen werden und sie möchten so aussehen, als würden sie eine humanitäre Geste vollbringen. Das Ziel ist, die Weltöffentlichkeit auf die eigene Seite ziehen.“
Dass die Geiseln vermutlich nicht an dem Stockholm-Syndrom leiden, zeigt Rimon Kirsht. Die 36-Jährige ist am Dienstag freigelassen worden. Im Internet wird sie als Heldin gefeiert. Denn sie gilt als die Frau, die den Hamas die Stirn geboten hat - mit ihrem Blick, der Bände spricht.