Der immer unaufgeräumte Schrank. Den gibt es sicher in jeder deutschen Küche zu finden. Tupperware ist Kult. Der Name ist weltweit zum Synonym für Frischhalteboxen geworden, beliebt vor allem durch ihre Langlebigkeit.
Seit den früher so beliebten Tupperpartys hat sich bei dem Unternehmen nichts geändert. „Das war damals auch zeitgemäß, ist es aber schon seit Jahren nicht, weil wir einfach digitalen Wandel haben. Und das Internet können wir eben nicht weg ignorieren“, sagt Marketing-Expertin Shyda Valyzade-Funder.
Was Tupperware aber getan hat anfangs kein Problem: Noch 2013 macht das Unternehmen Rekordumsätze von mehr als 2,4 Milliarden Euro. Danach geht es bergab, erst 2018 startet der Onlineshop. Während der Pandemie versucht es der Konzern dann mit virtuellen Verkaufspartys – ohne Erfolg. Und so sinken seit zehn Jahren die Umsätze. Allein 2022 macht das Unternehmen Verluste von 25 Millionen Euro.
Dabei sit das Konzept gut: Luftdicht verpackt hält das Essen mehrere Tage. Mittlerweile ist Tupper aber nicht mehr alleine auf dem Markt. Auch die Konkurrenz springt auf den Trend Nachhaltigkeit auf, bietet ähnliche Produkte und das viel billiger. Der berühmte Tupperschrank wird aber weiterhin seinen Namen behalten – egal was drin ist .