In der Wohnanlage treffe ich mich mit einem Teil der 70 Mieter. Die Stimmung ist aufgeladen: "Wir fühlen uns alleingelassen, im Stich gelassen", "Ich habe die Faxen dicke".
Es handelt sich größtenteils um Sozialwohnungen, die die Mieter teilweise nur mit Wohnberechtigungsschein bekommen haben und die somit vom Staat gefördert wurden. Baujahr 1997. Eigentlich kein altes Haus. Kümmert sich die Hausverwaltung hier wirklich um nichts und lässt die Anlage verkommen?
Fast alle erzählen mir, dass sie am liebsten ausziehen würden, aber sich das nicht leisten können. Von der Hausverwaltung hat niemand wirklich Gutes zu berichten: "Es wird aufgelegt, wenn man telefoniert".
Wir schalten uns ein und nach längerer Diskussion schlägt die Hausverwalterin tatsächlich ein Gespräch vor.