Totales Chaos auf dem Boden. Eine Stewardess blutet aus der Nase.
Das ist das Ende eines Fluges von London nach Singapur, bei dem - Stand jetzt - ein Mensch sterben musste.
"Dabei soll es sich um einen 73jährigen Briten handeln, der mit seiner Frau gereist ist. Vermutlich starb er an einem Herzinfarkt."
Weitere 54 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Ein Mitarbeiter des Flughafens hat einen bösen Verdacht:
"Ich glaube, dass einige der Passagiere nicht angeschnallt waren. Deswegen gab es die schweren Verletzungen."
Der Flug startete am Montagabend in London. In einem Gebiet, in dem es derzeit zu extremen tropischen Gewittern kommt, geriet die Maschine dann in Schwierigkeiten.
Das Flugzeug sackt innerhalb von 3 Minuten um 2000 Meter ab, musste schließlich in Thailand notlanden...
Wie beängstigend solche Turbulenzen in der Luft sein können, musste 2023 auch Reality-Star Eva Benetatou erleben.
"Gestern, Leute, habe ich den Tod vor meinen Augen gesehen. "
Zusammen mit ihrem 2 jährigen Sohn George wollte sie von Hamburg nach Ibiza fliegen - doch die schweren Unwetter über den Balearen machten den Trip zum reinsten Horror-Flug!
Turbulenzen wie diese sind Luftlöcher und werden durch veränderte Luftströmung ausgelöst. Und das bekommen Passagiere dann zu spüren:
90 Minuten nach dem Start gerät auch diese Lufthansa Maschine in massive Turbulenzen. 7 der 184 Passagiere werden verletzt. Mutmaßlich weil sie NICHT angeschnallt waren! Mit an Board auch diese Frau:
„Es war eine Art Zeitlupe wie in einem Film, in dem man sieht, wie sich alles hebt und dann gleich wieder herunterkomm.“
Wie wichtig es dabei ist, angeschnallt zu bleiben, demonstriert unser Test.
Zusammen mit dem erfahrenen Piloten Mirko Miesen zeigt unser Reporter genau, was während einer Turbulenz passiert - unangeschnallt!
"Aus Sicherheitsgründen setzte ich den Helm wieder an."
Und dann passiert das was in einem großen Flieger zu schwersten Kopfverletzungen führen kann:
Vermutlich spielten sich ähnliche Szenen auch im Flieger nach Singapur ab. 53 Menschen wurden - Stand jetzt - verletzt. Ein Passagier musste sterben. Doch warum konnte es nur soweit kommen?
"So eine Turbulenz kann ein Pilot im Cockpit nicht erkennen . Sie entstehen meistens plötzlich und ich habe nur die Chance zu erahnen, dass es dort Turbulenzen gibt . Ich muss als Pilot dann sofort reagieren und die Anschnallzeichen einschalten, damit also die Passagiere gewarnt werden und sich im besten Falle auch an ihrem Platz angeschnallt befinden."
Auf X spricht Singapore Airlines der Familie des Betroffenen ihr tief empfundenes Beileid aus.
18 Passagiere befinden sich jetzt im Krankenhaus, sieben von ihnen sind schwer verletzt. Die nicht verletzten Passagiere warten noch in Bangkok auf ihre Weiterreise.