In Trump brodelt es. Der US-Präsident sagt in Richtung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj:
Donald Trump, US-Präsident: "Wenn jemand nicht bereit ist ein Abkommen abzuschließen, dann glaube ich nicht, dass diese Person noch länger dabei sein wird. Russland will einen Deal und die Menschen in der Ukraine wollen einen Deal."
Nur wenige Stunden nach dieser Pressekonferenz zieht Trump Konsequenz: Die USA stellen die Militärhilfen für die Ukraine komplett ein. Das gilt auch für Waffen, die derzeit auf dem Weg in das angegriffene Land sind. Ein Druckmittel, denn Unterstützung soll es erst wieder geben, wenn die Ukraine zu Friedensverhandlungen mit Russland bereit ist.
Jetzt kommt es wohl noch stärker auf Europa - und insbesondere auf Deutschland an. In ihren Sondierungsgesprächen, die heute weitergehen, streiten Union und SPD über zusätzliche Schulden: Im Raum stehen insgesamt 900 Milliarden. Eine neun mit elf Nullen. Mit einem bis zu 500 Milliarden-Sondervermögen könnten Schulen, Straßen und Schienen auf Vordermann gebracht werden. Weiteren 400 Milliarden Euro könnten in die Verteidigung fließen:
Friedrich Merz (CDU), Parteivorsitzender: "Wir wollen etwas für die Bundeswehr tun, und das ist spätestens nach dem letzten Freitag den Vorkommnissen im Weißen Haus in Washington ja noch einmal überdeutlich geworden."
Am Freitag führte Trump Selenskyj regelrecht vor. Jetzt der nächste Schritt - der Stopp sämtlicher Militärhilfen.