Markierungen auf dem Boden erinnern an das, was der Großmutter und ihrem Enkel zugestoßen ist...
Die 59-Jährige ist mit dem Einjährigen im Kinderwagen unterwegs. Hier, rund eine Stunde von Berlin entfernt im brandenburgischen Wiesenaue. Auf der Dorfstraße. Einen Bürgersteig gibt es hier nicht.
Ist das etwa der Grund für den Unfall, und war es hier womöglich zu dunkel, kurz vor 17 Uhr als plötzlich ein Kleintransporter auftaucht und Oma und Enkel von hinten erfasst.
Evelyn Rosar, RTL-Reporterin: "Die Polizei beschäftigt sich aktuell mit dem Fall, ist für eine Stellungnahme noch nicht verfügbar. Per Telefon konnte ich aber erfahren, dass der Unfallhergang gerade ermittelt wird. Bisher sieht es so aus, dass der Fahrer sich an die Verkehrsregeln gehalten hat. Es sollen weder Alkohol noch Drogen im Spiel gewesen sein. Der Unfall ereignete sich um 16.40 Uhr, dann ist die Sonne in Brandenburg schon untergegangen. Ein paar Laternen... Die Frage ist, ob das vom Licht ausgereicht hat."
Die Wucht des Aufpralls ist so stark, dass der Kinderwagen über die Straße geschleudert wird. Während die Großmutter regungslos neben der Straße liegen bleibt. Wohl direkt vor ihrem Wohnhaus.
Anwohner eilen s-fort zur Unfallstelle, reanimieren die 59-Jährige, bis die Rettungskräfte übernehmen. Nicht nur für die Ersthelfer ist es ein Schock. Vor allem für die Eltern des Kindes. Sie alle müssen von Seelsorgern betreut werden.
Das Kind wird leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Mit einem Helikopter wie seine Oma. Sie stirbt später - ihre Verletzungen sind zu schwer.
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft, wie es genau zu diesem tragischen Unfall kommen konnte...