Diese fünf Katzenbabys findet ein Spaziergänger zufällig im Wald. Sie wurden zusammen mit ihrer Mutter ausgesetzt. Er bringt sie in Tierheim in Bochum rettet ihnen damit das Leben.
"Es kommen immer mehr Fundkatzen zu uns , die weder kastriert noch gechipt sind , die also keinem Halter zuzuordnen sind . Teilweise auch trächtige Tiere schon . Und wir wissen teilweise schon gar nicht mehr , wie wir sie unterbringen sollen.
In diesem Tierheim in Bochum suchen al-leine 50 Katzen ein neues Zuhause. Bundesweit gehen die Zahlen in die tau-sende. Und es könnten in den kommenden Monaten noch mehr werden, sagt der Deutsche Tierschutzbund. Denn die viele unkastrierten Freigänger- und Straßenkatzen pflanzen sich unkontrolliert fort.
Der ungewollte Nachwuchs landet dann oft im Tierheim.
"Wir appellieren an die Katzenbesitzer von Katzen , aber auch von Katern , ihre Tiere kastrieren zu lassen. Und wir fordern von der Politik eine bundes-weite Kastrationspflicht für Katzen , die nach draußen dürfen . Denn nur mit so einer Pflicht können wir garantieren , dass das Katzenelend eingedämmt und den Tieren geholfen wird."
Eine Kastrationspflicht gibt es erst in 1000 Gemeinden in Deutschland. Kontrolliert wird die meistens aber nicht. Dafür fehlt das Personal. Die Kosten einer Kastration von 150 bis zu 300 Euro muss der Halter selbst bezahlen.
Wie wichtig Kastrationen sind zeigt eine Berechnung der Tierschutz-Organisation vier Pfoten.
Bei einer ungehinderten Fortpflanzung können aus einem Katzenpaar theoretisch in 5 Jahren über 12.000 Katzen werden.