Marly Garnreiter ignoriert monatelang Symptome, bis sie diese bei ChatGPT eintippt. Die künstliche Intelligenz gibt ihr die Schockdiagnose: Blutkrebs.
Im Jahr 2024 stirbt Marlys Vater Victor an Krebs, die Zeit danach ist von Trauer und Verzweiflung geprägt. Marly schläft schlecht, verliert massiv an Gewicht und leidet unter Hautreizungen. Doch sie schiebt die Symptome auf den kürzlichen Schicksalsschlag. Als sie jedoch einen ständigen Druck in der Brust verspürt, reicht es ihr. Sie geht zum Arzt und lässt eine Biopsie machen. Die Diagnose: Hodgkin-Lymphom, eine Art Blutkrebs.
„Um die Weihnachtszeit spürte ich, dass etwas nicht stimmte. Ich hatte ständig Schmerzen in der Brust, war ständig müde. Ich war sehr wütend und hatte das Gefühl, alles sei ungerecht. Ich wollte nicht, dass meine Familie das noch einmal durchmachen muss.“
Kurze Zeit später beginnt sie mit der Chemotherapie - etwa vier bis sechs Zyklen wird sie durchhalten müssen.
„Ich blicke mit Zuversicht in die Zukunft. Es ist sehr wichtig, auf seinen Körper zu hören. Manchmal verlieren wir den Kontakt mit unserem inneren Selbst. Es ist wichtig, in Harmonie zu sein.“
Aufgeben kommt für Marly nicht infrage. Sie kämpft weiter.